Veranstaltung in Cesena betont soziales Engagement der FIGC

Der Italienische Fußballverband, unterstützt durch das HatTrick-Programm der UEFA, führte in Cesena eine dreitägige Veranstaltung durch, die den Sport verbessern und stärken sollte.

"Kick Off" in Cesena
"Kick Off" in Cesena ©Getty Images

Verschiedene Interessengruppen des italienischen Fußballs trafen sich in Cesena zu einer "Kick- Off"-Veranstaltung, die durch gemeinsamen Austausch die Basis des Sports stärken sollte.

Mit der Hilfe des HatTrick-Programms der UEFA sollte die dreitägige Veranstaltung des Italienischen Fußballverbands (FIGC) Verbindungen zwischen dem Fußball und anderen Sektoren der italienischen Gesellschaft herstellen, für Wachstum und Entwicklung und ein inkludierendes Umfeld sorgen, das förderlich für Programme zur sozialen Verantwortung ist.

"Der italienische Fußball sieht seine Vergangenheit, sein internationales Prestige und seine Identifikation mit seinen wichtigsten Stärken, darunter 1,4 Millionen registrierte Spieler (834 000 unter 18 Jahren), als seinen Ausgangspunkt an", sagte Michele Uva, der FIGC-Geschäftsführer.

"Elf den Fußball betreffende Hauptthemen wurden an mehr als 250 Menschen aus verschiedenen Gebieten der Gesellschaft verschickt, mit dem Ziel, dass sie uns Beiträge dazu liefern, die uns helfen, unsere Aktivitäten, nicht nur aus sportlicher Sicht, sondern auch organisatorisch, zu verbessern."

"Diese Veranstaltung findet unter einer wichtigen Grundbedingung statt: Die FIGC muss sich die Grundlagen des Fußballs anschauen, um Schwachstellen zu entdecken, die nicht nur im Fußball existieren. Wir schauen auf unsere Schwachstellen und auf jene Punkte unseres Sport, wo wir Versäumnisse haben."

Zu der Veranstaltung gehörte die Diskussion am runden Tisch über eine große Bandbreite an Themen, die die Fußballlandschaft beschäftigten. Die FIGC organisiert außerdem ein Jugendfußballturnier, das sich speziell an unbegleitete minderjährige Ausländer richtet, insbesondere an solche aus Nicht-EU-Ländern. Die Ausrichtung dieses Wettbewerbs ist für die FIGC ein Schlüsselpunkt bei der Inklusion innerhalb des Fußballs.

"Wir sind ein Verband, der mit einer soliden Identität gesehen wird und gleichzeitig die Ziele hat, im Bereich sozialer Verantwortung noch viel mehr zu tun."

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