Youth-League-Spieler in sozialen Projekten engagiert

Im Rahmen des UEFA-Youth-League-Sozialprojekte-Programms haben Nachwuchsspieler aus ganz Europa soziale Projekte in ihrer Heimat unterstützt.

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Eines der Ziele des U19-Elitewettbewerbs der UEFA besteht in der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Spielern auf und neben dem Spielfeld. Im Rahmen dessen ermuntert die UEFA die an der UEFA Youth League teilnehmenden Teams, ein lokales Wohltätigkeitsprojekt finanziell zu unterstützen.

Mehrere Mannschaften sind mittlerweile diesem Aufruf gefolgt, um Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung zu helfen.

Real Madrid im Einsatz bei der Fundación Padre Garralda - Horizontes Abiertos.
Real Madrid im Einsatz bei der Fundación Padre Garralda - Horizontes Abiertos.

So besuchte Real Madrids U19-Auswahl ein Rehabilitationszentrum der Fundación Padre Garralda – Horizontes Abiertos für obdachlose und drogenabhängige Menschen. Das Nachwuchsteam der „Königlichen“ half nicht nur bei der Gartenarbeit, sondern trat anschließend auch zu einer Partie gegen die Bewohner des Zentrums an.

Wie im Video oben zu sehen ist, lud Real Madrid seine Kontrahenten aus dieser Begegnung kürzlich zum Youth-League-Spiel gegen Galatasaray Istanbul ins Alfredo-Di-Stéfano-Stadion ein.

Atalantas Youth-League-Team bei der Scheckübergabe an Amici Della Pediatria.
Atalantas Youth-League-Team bei der Scheckübergabe an Amici Della Pediatria.©UEFA.com

Solidarität
Auch etliche andere Mannschaften führten im Vorfeld des fünften Spieltags, der am 26. November beginnt, entsprechende Aktivitäten durch.

Die Junioren von Atalanta Bergamo statteten der Kinderstation des örtlichen Krankenhauses „Papa Giovanni XXIII“ einen Besuch ab und überreichten dem dort tätigen, gemeinnützigen Verein Amici della Pediatria (zu Deutsch: Freunde der Kinderheilkunde) einen Scheck über EUR 20 500, bevor sie das Krankenhaus besichtigten und einige der kleinen Patienten trafen.

Schachtar-Spieler im Rahmen des „Come On, Let’s Play“-Projekts.
Schachtar-Spieler im Rahmen des „Come On, Let’s Play“-Projekts.©UEFA.com

In der Ukraine machte sich das U19-Team von Schachtar Donezk auf, das Projekt Come On, Let's Play, eine Breitenfußball-Initiative für Kinder, kennenzulernen. Die Elitejunioren beteiligten sich an einer Trainingseinheit mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und spendeten Ausrüstung, um die Weiterentwicklung des Programms zu unterstützen.

Der Charity-Verkaufsstand von Young Boys Bern.
Der Charity-Verkaufsstand von Young Boys Bern.©UEFA.com

Die U19-Spieler von Young Boys Bern werden zusammen mit der ersten Mannschaft des Vereins in der Vorweihnachtszeit Fußbälle und Spielzeug in lokalen Einkaufszentren verkaufen. Der Erlös geht an den Arche-Fonds, eine Wohltätigkeitsorganisation, die Ferien und Auszeiten für krebskranke Kinder und ihre Familien organisiert.

Aktiv waren auch die Schüler der berühmten Akademie von Ajax Amsterdam, die eine Behinderteneinrichtung besuchten, die Youth-League-Spieler von Real Saragossa, die sich mit Mukoviszidosepatienten trafen, und ihre Konkurrenten von Zrinjski Mostar, die in einer nahe gelegenen Akademie an Trainingseinheiten mitwirkten.

In Griechenland erfreute die A-Juniorenauswahl von PAOK Thessaloniki in Kooperation mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) Flüchtlingskinder mit Fußballspielen und Geschenken, während in Zypern APOEL Nikosia eine Organisation für Menschen mit Demenz unterstützte.

Wie die UEFA Nachwuchsspieler auf ihre Fußballkarriere vorbereitet
Neben dem Sozialprojekte-Programm, bei dem die UEFA die Youth-League-Spieler um ihren Einsatz für andere bittet, bietet sie den Nachwuchsspielern auch Schulungen an, die deren eigenem Weiterkommen auf und neben dem Spielfeld zuträglich sein sollen. Diese Lehrveranstaltungen, in deren Mittelpunkt bestimmte Bildungs- und Entwicklungsaspekte stehen, werden auf Anfrage der Klubs durchgeführt.

Außerdem wird den Spielern bei dieser Gelegenheit die App „UEFA For Players“ vorgestellt, in der sie lernen können, wie man sich als Profi auf und abseits des Rasens verhält, wobei diverse Themen wie Integrität, Antidoping, Finanzen und soziales Fairplay zur Sprache kommen.

Die App wurde mit Unterstützung und Beratung ehemaliger Nationalspieler entwickelt und steht derzeit auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch, Serbisch und Spanisch zur Verfügung; Griechisch, Polnisch und Türkisch sollen im Laufe dieser Saison hinzukommen.

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