UEFA-Präsident zum Konsultationsverfahren zu den Klubwettbewerben

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin hat sich zu den Diskussionen geäußert, wie die UEFA-Klubwettbewerbe nach 2024 gestaltet werden sollen.

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UEFA logo (glass) ©UEFA.com

Im Anschluss an das heutige Treffen zwischen dem UEFA-Exekutivkomitee und Vertretern der European Leagues im Haus des europäischen Fußball in Nyon hat sich UEFA-Präsident Aleksander Čeferin zum Stand der Diskussionen geäußert, wie die UEFA-Klubwettbewerbe nach 2024 gestaltet werden sollen.

Aleksander Čeferin erklärte: „Als die Champions League 2016 zuletzt geändert wurde, stand die UEFA dafür in der Kritik, dass sie keine Gespräche mit ihren Interessenträgern geführt hatte. Kurz darauf wurde ich zum Präsidenten gewählt und bekräftigte, dass zukünftigen Veränderungen eine Konsultation vorausgehen sollte. Das heutige Treffen ist ein weiterer Beleg für die Umsetzung dieses Versprechens.“

„Es muss klar festgehalten werden, dass entgegen bestimmten Medienberichten noch keine Entscheidungen getroffen wurden. Im Moment stehen lediglich Ideen und Meinungen im Raum.“

„Unterstrichen werden sollte auch die Tatsache, dass die UEFA als europäischer Dachverband die Verantwortung für den Fußball in ganz Europa trägt. In einem sich rasant verändernden Umfeld sind UEFA-Wettbewerbe die einzige Möglichkeit, einen Ausgleich zwischen kleinen und großen Ländern zu schaffen, wobei den Solidaritätszahlungen an die 55 Mitgliedsverbände im Wert von EUR 240 Mio. eine entscheidende Bedeutung zukommt. Mit diesem Konsultationsverfahren möchten wir unsere Wettbewerbe gestalten und den europäischen Fußball schützen und weiterentwickeln.“

„Andere Organisationen müssen sehr unterschiedliche Personengruppen und Interessen berücksichtigen. Unser Ziel besteht darin, eine Lösung zu finden, welche die Veränderungen im Fußball widerspiegelt und die Stellung der UEFA-Wettbewerbe als weltweit attraktivstes sportliches Angebot wahrt. Gleichzeitig soll der europäische Fußball mit bedeutenden Solidaritätszahlungen gestützt werden.“

„Wir werden uns von diesem Ziel nicht abbringen lassen und halten am Dialog mit unseren Interessenträgern, der nächste Woche mit einem Treffen mit unseren Nationalverbänden fortgesetzt wird, fest.“

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