Treffen des Strategischen Beirats für Berufsfußball in Nyon

Der Strategische Beirat für Berufsfußball der UEFA (SBBF) ist heute im Haus des europäischen Fußballs in Nyon zusammengekommen, um sich mit einer Vielzahl von Themen auseinanderzusetzen.

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009 - Vorschläge für neue FIFA-Wettbewerbe als inakzeptabel befunden

Der Strategische Beirat für Berufsfußball der UEFA (SBBF) ist heute im Haus des europäischen Fußballs in Nyon zusammengekommen, um sich mit einer Vielzahl von Themen und insbesondere den Plänen der FIFA im Zusammenhang mit der Neuausrichtung der Klub-Weltmeisterschaft und einer neuen Global Nations League zu befassen. 

Die UEFA, die ECA und die European Leagues halten die Vorschläge in ihrer aktuellen Form für absolut inakzeptabel und sind der einhelligen Meinung, dass jegliche Beschlüsse mögliche neue Wettbewerbe betreffend nur im Rahmen eines gemeinsam vereinbarten internationalen Spielkalenders ab 2024 getroffen werden dürfen. Darüber hinaus müssen sämtliche relevanten sportlichen und kommerziellen Aspekte vollständig offengelegt und vorweg mit den Interessenträgern des Profifußballs besprochen werden.

Dem SBBF wurden zudem die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Benchmarking-Bericht 2017 unter dem Namen „Die europäische Klubfußballlandschaft“ präsentiert, in dem unter anderem die positiven Auswirkungen des finanziellen Fairplays auf die europäischen Vereine aufgezeigt werden. Die 700 Erstligisten des Kontinents generierten zusammen erstmals in der Geschichte einen Nettogewinn in Höhe von über EUR 600 Mio., was zeigt, dass die finanzielle Situation des europäischen Klubfußballs stabil ist.

Der SBBF umfasst gewählte Vertreter der vier wichtigsten am europäischen Profifußball beteiligten Interessenträger: der Klubs über die Europäische Klubvereinigung (ECA); der Ligen über die European Leagues; der Spieler über die FIFPro Division Europe; und der UEFA als Dachverband des europäischen Fußballs. Das Organ bespricht Angelegenheiten von strategischer Bedeutung für den Profifußball in Europa und berät das UEFA-Exekutivkomitee entsprechend.

Hinweis für Redakteure:
Die FIFPro Division Europe war zum Zeitpunkt dieser Medienmitteilung nicht in der Lage, eine öffentliche Stellungnahme zu den FIFA-Wettbewerben abzugeben.

 

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