UEFA und ECA unterzeichnen Grundsatzvereinbarung

Die UEFA und die ECA haben eine neue Grundsatzvereinbarung unterzeichnet, die bis 2024 gelten soll.

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007 - Neue Übereinkunft gilt bis 2024

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin und der Vorsitzende der Europäischen Klubvereinigung (ECA), Andrea Agnelli, haben heute in Rom eine neue Grundsatzvereinbarung (aktuell nur auf Englisch) unterzeichnet, die bis 2024 gelten soll.

Aufbauend auf der engen Zusammenarbeit der letzten elf Jahre illustriert die Vereinbarung den starken Willen der UEFA und der ECA, ihre Kooperation im gegenseitigen Vertrauen und mit klaren Zielsetzungen fortzusetzen, um das Wohlergehen und die Stabilität des europäischen Fußballs zu sichern.

Aleksander Čeferin und Andrea Agnelli
Aleksander Čeferin und Andrea Agnelli©UEFA

In der neuen Vereinbarung bekräftigen die UEFA und die ECA ihr Engagement, die Integrität des Fußballs zu wahren und ihn vor Missständen wie Gewalt, Spielmanipulation und Doping zu schützen. Im Hinblick auf die langfristige Durchführbarkeit des Fußballs besteht der gemeinsame Wille, das finanzielle Fairplay auszubauen und weiterzuentwickeln sowie den Internationalen Spielkalender für die Zeit nach 2024 zu verbessern, insbesondere hinsichtlich der Abstimmung und Trennung zwischen Klub- und Nationalmannschaftswettbewerben und der Verringerung des allgemeinen Drucks, um Raum für Ruhe- und Trainingsperioden zu garantieren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Good Governance in den Nationalverbänden und den Vereinen. Die Selbstverpflichtung der UEFA in diesem Zusammenhang zeigt sich durch die Aufnahme von Klubvertretern in eine Reihe weiterer einschlägiger UEFA-Kommissionen, wodurch die Einbeziehung der Vereine in die Entscheidungsfindungsprozesse der UEFA gewährleistet wird.

Da die Grundsatzvereinbarung für den Zeitraum bis nach der UEFA EURO 2024 gilt, wurde der Anteil, den die Klubs in Anerkennung ihres Beitrags zum Erfolg der UEFA-Nationalmannschaftswettbewerbe erhalten, so angepasst, dass er den gesamten Wettbewerbszyklus der Fußball-Europameisterschaft 2022-24 umfasst.

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin erklärte: „Ich freue mich, dass wir eine solche Vereinbarung erreicht haben und dass wir – als europäischer Fußball-Dachverband – und die europäischen Klubs weiterhin eng zusammenarbeiten werden, um den Fußball in ganz Europa zu fördern und weiterzuentwickeln und seine Zukunft zu gestalten. Ich möchte dem Vorstand der ECA und ihrem Vorsitzenden Andrea Agnelli für die konstruktive und kooperative Art und Weise danken, in der sie diese Grundsatzvereinbarung angegangen sind zum Wohle des gesamten europäischen Fußballs.“ 

Der ECA-Vorsitzende Andrea Agnelli fügte hinzu: „Ich bin überzeugt, dass diese Vereinbarung einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte des europäischen Fußballs darstellt. Diese Grundsatzvereinbarung gibt der ECA einen festen Platz in den Entscheidungsfindungsprozessen der UEFA, wodurch dem Beitrag der Vereine zur Weiterentwicklung des Fußballs in angemessener Weise Rechnung getragen wird. Zudem schafft das Dokument das Fundament und die Strukturen, die nötig sind, damit wir gemeinsam mit der UEFA den Herausforderungen im Fußball begegnen und sein langfristiges Wachstum unterstützen können. Dies ist nur möglich durch eine gemeinschaftliche, konstruktive Anstrengung unserer beider Organisationen.

Ich möchte besonders festhalten, wie sehr ich die Haltung schätze, mit der die UEFA und insbesondere ihr Präsident Aleksander Čeferin im Hinblick auf den Abschluss dieser Vereinbarung mit der ECA zusammengearbeitet haben. Ich denke, das gibt den Ton für unsere langfristige Zusammenarbeit vor und ist so gesehen sehr vielversprechend.“

Die neue Grundsatzvereinbarung baut auf der im November 2018 in Brüssel unterzeichneten Absichtserklärung zwischen der UEFA und der ECA auf.

Hinweis für die Medienvertreter: Bild- und Videomaterial von der Unterzeichnungszeremonie kann über diesen Link heruntergeladen werden.

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