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Schweiz trauert um ehemaligen Verbandspräsidenten Marcel Mathier

Der ehemalige Zentralpräsident des Schweizerischen Fußballverbands (SFV), Marcel Mathier, ist im Alter von 85 Jahren verstorben.

Marcel Mathier.
Marcel Mathier. KEYSTONE-SDA

Mathier gehörte von 1981 bis 1993 dem SFV-Zentralvorstand an und führte den Verband danach acht Jahre lang. Nach seinem Rücktritt im Jahr 2001 wurde er zum SFV-Ehrenpräsidenten ernannt.

Treibende Kraft hinter erfolgreichen Reformen

Der Rechtsanwalt war eine treibende Kraft hinter einer Reihe von Reformen im technischen Bereich, die dazu beitrugen, dass sich die Schweizer Nationalmannschaft für die WM-Endrunde 1994 in den USA qualifizieren konnte – ihr erstes großes Turnier seit 28 Jahren. Zwei Jahre später legten die Eidgenossen nach und durften in England ihre EM-Premiere feiern.

Im Rahmen der EURO 2008, welche die Schweiz gemeinsam mit Österreich ausrichtete, nahm Marcel Mathier Beratungsfunktionen wahr. Von 1998 bis 2000 war er Mitglied der UEFA-Finanzkommission und er stand auch als UEFA-Spieldelegierter im Einsatz. Darüber hinaus war Mathier langjähriger Vorsitzender der FIFA-Disziplinarkommission.

„Ein Visionär“

„Der Schweizer Fußball verliert einen Visionär“, sagte der aktuelle SFV-Präsident Dominique Blanc. „Die von ihm entscheidend mitgeprägten technischen Reformen tragen bis heute ihre Früchte. Marcel Mathier war zudem ein perfekter Vermittler, sei es im Profi- oder im Amateurfußball.“