UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Ab dem 25. Januar wird UEFA.com nicht mehr Internet Explorer unterstützen.
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

Lehren aus einem beispiellosen Jahr

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin geht in UEFA Direct auf die Lehren ein, welche die UEFA und der europäische Fußball aus diesem beispiellosen Jahr gezogen haben, und betont, dass der Fußball mit Teamwork, Einheit und Solidarität jede Herausforderung meistern kann.

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin
UEFA-Präsident Aleksander Čeferin UEFA

Die verschiedenen Silvesterbräuche in ganz Europa, mit denen die Menschen das neue Jahr willkommen heißen, unterstreichen die große kulturelle Vielfalt auf unserem Kontinent – so soll es Glück bringen, in Österreich Walzer zu tanzen, in Italien alte Kleidung wegzuwerfen oder in der Türkei die Wasserhähne aufzudrehen. Eine Tradition jedoch ist am Ende eines jeden Jahres fast allen Ländern in Europa und überall auf der Welt gemein: Eine Bestandsaufnahme der vergangenen zwölf Monate mit einem Blick auf das, was vor uns liegt.

Der Fußball bildet in dieser Hinsicht keine Ausnahme, vor allem nach diesem turbulenten und außergewöhnlichen Jahr. Wir können zahlreiche Lehren daraus ziehen, wie Dachverbände, Nationalverbände, Vereine, Ligen, Spielerinnen und Spieler sowie Fans in dieser Pandemie an einem Strang gezogen haben, um sich an die beispiellosen Veränderungen anzupassen. Drei Lehren stechen dabei besonders heraus:

Die UEFA verfügt über ein bewährtes Konzept zur sicheren Ausrichtung ihrer Wettbewerbe, in dessen Rahmen seit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs im August über 1 000 Klubwettbewerbs- und Länderspiele durchgeführt wurden.

Das im Juli veröffentlichte Protokoll zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs bietet robuste medizinische und operative Rahmenbedingungen für alle UEFA-Wettbewerbe. In unserem Bemühen, alle Beteiligten auf und neben dem Platz zu schützen, haben wir nichts unversucht gelassen.

Die Beliebtheit und Reichweite des Fußballs bedingt auch eine gesellschaftliche Verantwortung. In schwierigen Zeiten hat er die Kraft, Menschen Halt zu geben und ihnen zur Seite zu stehen.

Nationalverbände, Ligen, Vereine sowie Spielerinnen und Spieler haben unzählige Initiativen auf den Weg gebracht, um die lokale Bevölkerung während der Ausgangssperren zu unterstützen. Zu den Aktivitäten gehörten Spendenaktionen zum Kauf von medizinischer Ausrüstung, die Zustellung von Lebensmitteln für ältere und gefährdete Menschen, die Bereitstellung von Trainingsvideos, um sich zu Hause fit zu halten, sowie die Verbreitung wichtiger Botschaften zum Schutz der Gesundheit.

In den letzten neun Monaten haben wir unzählige Schwierigkeiten gemeistert, von denen jede einzelne in normaleren Zeiten als unüberwindbar gegolten hätte – die Überarbeitung des gesamten UEFA-Spielkalenders 2020/21, die Neugestaltung und der Abschluss von vier Wettbewerben in vier Wochen im August, das Pilotprojekt für eine sichere Wiederzulassung von Zuschauern beim UEFA-Superpokal in Budapest sowie die Verschiebung der EURO 2020 um zwölf Monate, die es unter anderem ermöglichte, die nationalen Wettbewerbe 2019/20 in ganz Europa abzuschließen, als im Sommer wieder Fußball gespielt werden konnte.

2020 hat uns gelehrt, dass der europäische Fußball alle Hindernisse überwinden kann, wenn wir uns kompromissbereit und verständnisvoll als Team für dieselben Ziele einsetzen. Es ist eine Lehre, die uns auch in Zukunft gute Dienste leisten wird.