UEFA-Präsident beeindruckt von der Qualität der portugiesischen Arbeit

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin war diese Woche kurz vor dem diesjährigen Saisonhöhepunkt der UEFA Champions League in Lissabon.

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin hat während seines Besuchs in Lissabon diese Woche die Arbeit des Portugiesischen Fußballverbands (FPF) im Rahmen der Durchführung der Endrunde der UEFA Champions League gelobt.

Der bedeutendste Klubwettbewerb im europäischen Fußball endet am kommenden Sonntag in der portugiesischen Hauptstadt, wenn nach den spannenden Viertel- und Halbfinalpartien Paris Saint-Germain und Bayern München im Estádio do Sport Lisboa e Benfica im Finale aufeinandertreffen.

Rundum fantastische Arbeit

 Das Endspiel der UEFA Champions League findet am 23. August im Estadio do Sport Lisboa e Benfica statt.
Das Endspiel der UEFA Champions League findet am 23. August im Estadio do Sport Lisboa e Benfica statt.UEFA via Getty Images

In Begleitung des portugiesischen Premierministers António Costa sowie von FPF-Präsident Fernando Gomes besuchte Aleksander Čeferin den Campus „Cidade do Futebol“ und zeigte sich beeindruckt von der Teamarbeit und dem Geist der Solidarität, welche die Ausrichtung eines solchen Wettbewerbs in so kurzer Zeit ermöglicht haben.

„Zunächst einmal ist es überall in Europa und auf der ganzen Welt eine sehr schwierige Situation“, so Čeferin. „Dank der fantastischen Arbeit des Portugiesischen Fußballverbands und der portugiesischen Regierung verläuft glücklicherweise bisher alles nach Plan.“

Premierminister António Costa sprach auch über die Bedeutung der Ausrichtung der UEFA Champions League für das Ansehen seines Landes: „Es ist eine der besten Referenzen für unser Land, als besonders sicher für die Ausrichtung eines solchen Wettbewerbs zu gelten, und das in einer Zeit, in der sich die Welt aufgrund der COVID-19-Krise so dramatisch verändert. Seit dieser Entscheidung haben wir bereits einige andere Events durchgeführt, darunter im Motor- und Motorradsport, deren Veranstalter sich ebenfalls für Portugal als Austragungsort entschieden haben.“

FPF-Präsident Fernando Gomes blickte positiv auf die erste Woche des Finalturniers der UEFA Champions League zurück. „Alles lief wie geplant und es gab keine größeren Probleme. Wir sind stolz auf unsere organisatorischen Fähigkeiten und ich bin vor allem davon überzeugt, dass wir einen erheblichen Beitrag zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs geleistet haben. Es ist außerdem wichtig, diese Zeichen zu setzen, damit der Fußball wieder in unser Leben zurückkehren und den Menschen eine Beschäftigung bieten kann, die ihnen so wichtig ist.“

Stadt des Fußballs

UEFA-Präsident Čeferin in der „Cidade do Futebol“.
UEFA-Präsident Čeferin in der „Cidade do Futebol“.

Während seines Besuchs konnte Aleksander Čeferin sich selbst ein Bild vom neuen Sitz der FPF machen, der nicht nur Trainingseinrichtungen und die „Casa dos Atletas“ (Athletenhaus) für Nationalmannschaften beherbergt, sondern auch Büroräume für das Verbandspersonal sowie die Medienstudios von Canal 11, den von der FPF ins Leben gerufenen TV-Kanal und dessen zugehörige Multimediaplattform.

„Es ist ein beeindruckendes Gebäude“, erklärte Čeferin. „Wenn man dieses Trainingszentrum sieht, wird klar, dass der Erfolg des portugiesischen Fußballs kein Zufall ist. Es ist vielleicht ein wenig optimistisch, immer solche Erfolge zu erwarten, aber für mich ist es ein kleines Wunder. Portugal ist ein vergleichsweise kleines Land und seine Erfolge sind einfach fantastisch und unglaublich. Ich zolle dem portugiesischen Fußball großen Respekt.“

Das Endspiel der UEFA Champions League 2019/20 findet am Sonntag, 23. August statt. Ausführliche Informationen zum Spiel und dem Austragungsort finden Sie hier.