Frauenfußball: Erfolgsgeschichte in den 55 UEFA-Mitgliedsverbänden

Seit 2010 werden im Rahmen des Frauenfußball-Entwicklungsprogramms (FFEP) die Verbände mit finanziellen Mitteln und Instrumenten unterstützt, um das Wachstum des Frauenfußballs zu gewährleisten.

Ein neuer Bericht, der das anhaltende Wachstum des Frauenfußballs in den 55 UEFA-Mitgliedsverbänden beleuchtet, ist nun verfügbar.

Seit 2010 werden im Rahmen des Frauenfußball-Entwicklungsprogramms (FFEP) die Verbände mit finanziellen Mitteln und Instrumenten unterstützt, um die Teilnehmerzahlen zu erhöhen, Standards zu verbessern und die Infrastruktur auszubauen; dies erfolgt mit dem Ziel, das kontinuierliche Wachstum des Frauenfußballs zu gewährleisten.

In dem jüngsten FFEP-Bericht wird beispielhaft jeweils eine Initiative aus den 55 Mitgliedsverbänden vorgestellt. Dabei werden die Ziele, der Nutzen und die Höhepunkte jedes Projekts beschrieben, um die positive Entwicklung des Frauenfußballs darzulegen.

Bericht hier ansehen

Den Fußball aufwerten

Österreich hat dank der FFEP-Finanzierung ein neues System zur Unterstützung von Elitejuniorinnen entwickelt.
Österreich hat dank der FFEP-Finanzierung ein neues System zur Unterstützung von Elitejuniorinnen entwickelt.

„Das Frauenfußball-Entwicklungsprogramm soll nicht nur zur Weiterentwicklung des Frauenfußballs beitragen, sondern den Fußballsport als Ganzes aufwerten“, erklärte UEFA-Präsident Aleksander Čeferin. „In diesem Dokument wird aufgezeigt, wie die Nationalverbände das Programm zum Leben erweckt und dazu beigetragen haben, dieses Ziel zu erreichen. Vor dem Hintergrund des außerordentlichen Erfolgs des Programms freut sich die UEFA sehr darauf, die Unterstützung ihrer Mitgliedsverbände fortzuführen. Wir hoffen, dass dieses Dokument jenen, die im Frauenfußball in Europa und darüber hinaus tätig sind, als Inspiration dienen wird.“

Welche Erkenntnisse können Organisationen und Einzelpersonen aus dem FFEP-Bericht gewinnen?

Anhand dieses Berichts können Sie:

• erfahren, wie die Nationalverbände die Mittel einsetzen;

• nachvollziehen, wie die Investitionen nach Projektart getätigt werden;

• Ideen für zukünftige Projekte aufgreifen;

• weitere Entwicklungsmöglichkeiten für den Frauen- und Juniorinnenfußball in den Nationalverbänden ausloten.

Wie wird das FFEP finanziert?

Luxemburg hat ein Breitenfußballturnier für Mädchen, die noch nie Fußball gespielt haben, auf den Weg gebracht.
Luxemburg hat ein Breitenfußballturnier für Mädchen, die noch nie Fußball gespielt haben, auf den Weg gebracht.

Das FFEP wird durch das UEFA-HatTrick-Programm finanziert, in dessen Rahmen seit 2004 Gewinne aus der Fußball-Europameisterschaft zurück in den gesamten europäischen Fußball investiert werden.

Im vorliegenden Bericht stehen Aktivitäten seit der UEFA EURO 2016, d.h. während des HatTrick-IV-Zyklus, im Vordergrund. In dieser Zeit wurden insgesamt 302 Projekte im Rahmen des FFEP unterstützt.

Im Zuge des HatTrick-V-Zyklus, der seit dem 1. Juli 2020 und bis 2024 läuft, werden die FFEP-Mittel um 50 Prozent auf EUR 33 Mio. erhöht.

Im Laufe des Monats August werden fünf erfolgreiche FFEP-Initiativen – allen voran Armenien – auf den offiziellen Social-Media-Kanälen der UEFA porträtiert.

Falls Sie weitere Informationen zum FFEP wünschen, senden Sie bitte eine E-Mail an womensfootballdevelopment@uefa.ch.

Den neusten Bericht des Frauenfußball-Entwicklungsprogramms ansehen