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UEFA-Stiftung für Kinder unterstützt den COVID-19-Hilfsfonds der Organisation Common Goal

Neue Initiative zur Finanzierung von Wohltätigkeitsorganisationen, die sich für Kinder in den am schlimmsten betroffenen Gegenden der Welt, darunter an Frontlinien und in Konfliktzonen, einsetzen.

Bekanntgabe von Common Goal
Bekanntgabe von Common Goal ©UEFA

Die beiden Organisationen bemühen sich darum, unmittelbar wirksame Lösungen für all diejenigen bereitzustellen, die infolge der Pandemie weltweit am stärksten betroffen sind. Knapp 24 Stunden nach der Schaffung des COVID-19-Hilfsfonds von Common Goal hat sich die UEFA-Stiftung für Kinder dieser Initiative angeschlossen und ist somit der erste institutionelle Geldgeber des Fonds.

Mit der Unterstützung der Stiftung wird eine klare Botschaft der Solidarität im Fußball gesendet, die dazu beitragen wird, dass Common Goal sich anhand seines bestehenden Netzwerks aus wohltätigen Fußballeinrichtungen für junge Menschen in zahlreichen, schwer vom Coronavirus betroffenen Gemeinden für die Bevölkerung einsetzen kann.

Aleksander Čeferin hat sich Common Goal im November 2017 angeschlossen.
Aleksander Čeferin hat sich Common Goal im November 2017 angeschlossen.

„In diesen schwierigen Zeiten, in denen viele Länder betroffen sind, ist es wichtig, die für die jeweilige Situation angemessenen Antworten zu koordinieren, insbesondere für die anfälligsten Bevölkerungsschichten“, sagte Aleksander Čeferin, UEFA-Präsident und Vorsitzender der UEFA-Stiftung für Kinder. 

„Aus diesem Grund hat der Stiftungsrat der UEFA-Stiftung für Kinder entschieden, sich dieser Initiative anzuschließen, damit der Fußball seiner sozialen Verantwortung gerecht wird.“

Aleksander Čeferin hatte sich bereits im November 2017 der Initiative „Common Goal“ angeschlossen. Deren Mitglieder spenden ein Prozent ihres Jahresgehalts, um positive Veränderungen weltweit zu unterstützen.

„Es handelt sich um einen wirklich positiven Schritt für den COVID-19-Hilfsfonds von Common Goal und ich möchte der UEFA-Stiftung für Kinder danken“, sagte Mata. „Um den Coronavirus, und die damit für uns alle verbundenen Herausforderungen zu bewältigen, müssen wir unsere individuellen Ansätze bündeln und im Team agieren. Deshalb möchte ich nicht nur meine Common-Goal-Mannschaftskameraden, sondern auch alle andere Profifußballer und Entscheider im Fußball dazu aufrufen, sich zusammenzuschließen, um möglichst effektiv zur Bewältigung der aktuellen Krise und den zu erwartenden Langzeitfolgen für sozial schwache Bevölkerungsschichten beizutragen.“

Positive Auswirkungen des Sports 

Die UEFA-Stiftung für Kinder unterstützt junge Menschen, die von der Pandemie betroffen sind.
Die UEFA-Stiftung für Kinder unterstützt junge Menschen, die von der Pandemie betroffen sind.©UEFA.com

Mit dem Beitrag der UEFA-Stiftung für Kinder für den COVID-19-Hilfsfonds von Common Goal werden junge Menschen unterstützt, die von der Pandemie betroffen sind. Neben diesen kurzfristigen Zielen wird die Stiftung sicherstellen, dass die Unterstützung auch darüber hinaus fortgesetzt wird, wobei sich das Augenmerk auf die Bevölkerung in Konfliktzonen richtet. 

„Inmitten der Krise hat der Fußball die Chance, sein gesamtes Potenzial auszuschöpfen, den Herausforderungen unserer globalisierten Zeit zu begegnen. Gemeinsam mit allen, die den Fußball lieben, hat der Sport eine echte Gelegenheit, positiven Einfluss zu nehmen“, sagte Jürgen Griesbeck, CEO von Common Goal. „Wir freuen uns, das Vertrauen und die Unterstützung der UEFA-Stiftung für Kinder gewonnen zu haben.“

Live-Match-Plattform

Da Spielerinnen und Spieler weltweit zu Hause bleiben müssen, hat Common Goal die Live-Match-Plattform eingerichtet, auf der die Aktiven aufgefordert werden, während der 90 Minuten, die sie nicht auf dem Platz verbringen können, Positives zu schaffen, das den Menschen in dieser schwierigen Zeit zugutekommen.

Die Live-Match-Plattform bietet Fans die Gelegenheit, mit Spielerinnen und Spielern in Kontakt zu treten.
Die Live-Match-Plattform bietet Fans die Gelegenheit, mit Spielerinnen und Spielern in Kontakt zu treten.©UEFA.com

Juan Mata, Mittelfeldspieler von Manchester United, der Common Goal im August 2017 gegründet hat, wird am 9. April um 19.00 Uhr MEZ auf seinem Instagram-Konto den Anfang machen: Bei diesem ersten Live-Match wird er sich mit Fans sowie Serge Gnabry, Stürmer von Bayern München, verbinden. 

Juan Mata wird die Live-Match-Plattform auch nutzen, um mit einer Partner-Wohltätigkeitsorganisation von Common Goal in Kontakt zu treten sowie die Menschen aufzufordern, für den COVID-19-Hilfsfonds von Common Goal zu spenden.

„Auf dem Spielfeld geht es beim Fußball nicht um den Einzelnen.
Selbst der beste Spieler kann nicht gewinnen, wenn das Team nicht zusammenarbeitet“, so Serge Gnabry. „Und genauso ist es auch jenseits des Spielfelds. Wir sollten im Fußball auch abseits des Platzes eine Art des Denkens und Handelns entwickeln, die auf internationaler Zusammenarbeit und Teamplay basiert. Bei Common Goal gibt es kein Ego. Es geht darum, zusammen die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen.“

Ein Live-Match von Common Goal steht allen Spielern, Managern und Verantwortlichen im Fußball offen, um 90 Minuten lang Initiativen zu unterstützen, mit denen der durch das Coronavirus angerichtete Schaden in der Bevölkerung gelindert werden kann.

Wie kann der COVID-19-Hilfsfonds von Common Goal unterstützt werden?

Spenden für den COVID-19-Hilfsfonds von Common Goal können hier getätigt werden.

Spielerinnen und Spieler können sich unter diesem Link der Verpflichtung von Common Goal anschließen.

Neben Spenden für den Hilfsfonds bzw. einer aktiven Verpflichtung für die Common-Goal-Initiative werden Einzelpersonen und Organisationen aus der ganzen Welt ermuntert, sich den Live-Matchs von Common Goal anzuschließen, die heute Abend mit Juan Mata beginnen.

Über Common Goal

Common Goal hat aktuell fast 150 Mitglieder, die sich verpflichtet haben, mindestens ein Prozent ihres Einkommens aus Fußballaktivitäten für ein globales Netzwerk wohltätiger Organisation zu spenden, die sich dafür einsetzen, benachteiligte junge Menschen vor allem durch Fußball zu stärken. Zu den Mitgliedern gehören Spielerinnen und Spieler wie Giorgio Chiellini, Alex Morgan, Kasper Schmeichel, Eniola Aluko, Shinji Kagawa, Mats Hummels und Megan Rapinoe sowie Trainer wie Jürgen Klopp und Julian Nagelsmann bzw. Verantwortliche im Fußball wie UEFA-Präsident Aleksander Čeferin. Mit der Initiative wird das Netzwerk streetfootball bestehend aus 135 lokalen Fußballorganisationen unterstützt. Dieses ist optimal aufgestellt, als unmittelbare Reaktion auf die COVID-19-Pandemie grundlegende Unterstützung und Leistungen für über 200 Gemeinden in 90 Ländern und für mehr als zwei Millionen junge Menschen bereitzustellen.