Klubs profitieren von Einnahmen der Champions League

Die Klubs, die 2012/13 an der UEFA Champions League teilnahmen, erhielten von der UEFA insgesamt 904,6 Millionen Euro an Teilnahme- und Leistungsprämien sowie TV-Geldern.

Bayern-Fans in Wembley
Bayern-Fans in Wembley ©AFP/Getty Images

Insgesamt wurden letzte Saison 904,6 Millionen Euro an die Teilnehmer der UEFA Champions League ausgegeben. Die beiden Finalteilnehmer von London – die Bundesligarivalen FC Bayern München und Borussia Dortmund – erhielten beide große Summen, angemessen für ihre langes Mitwirken und ihren entscheidenden Beitrag zu einer erfolgreichen Saison.

Die finanzielle Beteiligung 2012/13 ab der Gruppenphase

Bayern, das am Ende durch ein 2:1 gegen Dortmund im Mai in Wembley den Titel feiern durfte, erhielt von der UEFA insgesamt 55,046 Millionen Euro. Diese Summe setzt sich aus 35,9 Millionen Euro an Teilnahmeprämie sowie Spiel- und Leistungsprämien zusammen (von der Gruppenphase bis ins Finale), sowie aus 19,146 Millionen Euro aus dem TV-Marketing-Pool. Dortmund verdiente 54,161 Millionen Euro – 32,4 Millionen Euro aus Prämien und 21,761 Millionen Euro aus dem TV-Marketing-Pool.

Bereits in diesen Summen enthalten sind 10,5 Millionen Euro, die Bayern für den Sieg im Endspiel erhielt. Dortmund durfte sich als Zweiter hier noch über 6,5 Millionen Euro freuen. Hohe Einnahmen aus der UEFA Champions League 2012/13 gab es auch für Juventus (65,3 Millionen Euro), AC Milan (51,4 Millionen Euro), Real Madrid CF (48,4 Millionen Euro), FC Barcelona (45,5 Millionen Euro) und Paris Saint-Germain FC (44,7 Millionen Euro). Das Gesamtpreisgeld von 904,6 Millionen Euro für die 32 Teams ab der Gruppenphase besteht aus 495 Millionen Euro fixer Summen und 409,6 Millionen Euro aus dem Marketing-Pool.

Alle 32 Teilnehmer der Gruppenphase erhielten mindestens 8,6 Millionen Euro. In der Gruppenphase wurden zusätzlich folgende Prämien ausgezahlt: Pro Sieg gab es eine Million Euro und für ein Unentschieden 500 000 Euro. Dortmund (vier Siege, zwei Unentschieden) sowie PSG (fünf Siege) sicherten sich hier das meiste Geld – jeweils fünf Millionen Euro. Für das Erreichen des Achtelfinals gab es zusätzlich 3,5 Millionen Euro, für das Viertelfinale weitere 3,9 Millionen Euro und für die Halbfinalisten zusätzliche 4,9 Millionen Euro.

Das Geld aus dem Marketing-Pool wurde anteilig je nach Wert des nationalen TV-Markts des jeweiligen Vereins aufgeteilt, das bedeutet, dass die Summen je nach Land (oder Nationalverband) variierten.

Die Klubs, die in der Qualifikation der UEFA Champions League dabei waren, erhielten ebenfalls Solidaritätszahlungen und die 20 Play-off-Teilnehmer wurden mit der fixen Summe von 2,1 Millionen Euro belohnt – unabhängig vom Ausgang der Begegnungen.