Europa League setzt neue Maßstäbe

Vor Beginn der dritten UEFA-Europa-League-Saison beschrieb UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino diesen Wettbewerb als ein "Muss" für jeden Fußball-Fan.

Szene aus dem letzten Finale zwischen Porto und Braga in Dublin
Szene aus dem letzten Finale zwischen Porto und Braga in Dublin ©Getty Images

Zu Beginn der UEFA Europa League 2011/12 wurde der Wettbewerb für die beeindruckenden Fortschritte gewürdigt, die er seit der Ablösung des UEFA-Pokals vor drei Jahren gemacht hat.

Als Gastgeber der Auslosungen für die erste und zweite Qualifikationsrunde in der UEFA-Zentrale in Nyon sagte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino, die UEFA Europa League habe sich als ein "Muss" für jeden Fußball-Fan erwiesen.

"Die heutige Auslosung markiert das letzte Jahr des ersten Dreijahreszyklus' der neuen UEFA Europa League", fügte er hinzu. "Schon bevor dieser Zyklus zu Ende geht, können wir sehr stolz sein über die Bilanz des 'neuen' Wettbewerbs."

"Wir haben einen fantastischen Europapokal-Wettbewerb neu entworfen, neu benannt und neu gestartet. Er sorgte bei zahlreichen Vereinen in ganz Europa für viele neue Erfahrungen. Es ist ein Wettbewerb, der den Fans auf unserem schönen Kontinent Höhen und Tiefen durchleben lässt."

"Auch in fußballerischer Hinsicht hat die UEFA Europa League überzeugt. In der vergangenen Saison standen sich zum ersten Mal im Finale eines europäischen Vereinswettbewerbs zwei portugiesische Klubs gegenüber. Gleichzeitig war es das erste UEFA-Finale, das in der Republik Irland ausgetragen wurde - in der brandneuen Dublin Arena. Auch die kommende Saison verspricht, sehr ausgeglichen zu sein."

Infantino wies aber auch auf die Haltung der UEFA hinsichtlich Respekt und Fair Play hin. "Wir möchten Sie daran erinnern, dass wir jegliche Verstöße von Spielern und Fans hart bestrafen; sei es auf dem Feld oder abseits davon", sagte er.