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UEFA-Präsident besucht Georgien

UEFA-Präsident Michel Platini ist bei seinem Besuch in Georgien auch mit Premierminister Nika Gilauri und hochrangigen Funktionären zusammengetroffen.

GFF-Präsident Domenti Sichinava beim Wimpeltausch mit UEFA-Präsident Michel Platini
GFF-Präsident Domenti Sichinava beim Wimpeltausch mit UEFA-Präsident Michel Platini ©Badri Ketiladze

UEFA-Präsident Michel Platini hat bei seinem Besuch in Georgien die Fußball-Infrastruktur der Kaukasus-Republik in Augenschein genommen und ist dabei auch mit Premierminister Nika Gilauri und hochrangigen Funktionären zusammengetroffen.

Nach seiner Ankunft in der Hauptstadt Tbilisi am Montag hatte Michel Platini die Gelegenheit, die Verbesserungen der sportlichen Einrichtungen persönlich in Augenschein zu nehmen. Auf einer Tour besichtigte er die wieder aufgebaute Zentrale des georgischen Fußballverbandes (GFF) sowie die Basa-Trainingsanlage und die zwei größten Fußballstadien der Hauptstadt – das Boris Paichadze National Stadion und das Mikheil-Meskhi-Stadion.

Neben zahlreichen GFF-Funktionären traf der UEFA-Präsident auch mit führenden Politikern Georgiens zusammen, allen voran mit Premierminister Nika Gilauri, Sportminister Lado Vardzelashvili und dem Bürgermeister von Tbilisi, Gigi Ugulava. Durch diese Gespräche habe er einen tieferen Einblick in die Entwicklungen des georgischen Fußballs und seiner Infrastrukturen bekommen, erklärte Michel Platini.

Auf einer Pressekonferenz sagte der UEFA-Präsident: "Ich wusste schon, dass der GFF unbedingt einige UEFA-Turniere ausrichten möchte, doch erst bei meiner Reise habe ich die Dringlichkeit dieses Wunsches verstanden. Ich bin auch erfreut darüber, dass der GFF so gute Beziehungen zur Regierung und dem Bürgermeister hat. Wir haben dem Bürgermeister die Liste mit den Punkten übergeben, die erfüllt werden müssen, damit [Tbilisi] als Kandidat [für einen UEFA-Wettbewerb] antreten kann."

Michel Platini fügte hinzu, dass in jüngster Zeit Veränderungen auf der Zugangsliste für UEFA-Klubwettbewerbe Vertretern kleinerer Staaten wie Georgien wesentlich bessere Möglichkeiten für eine Teilnahme an der Gruppenphase der UEFA Champions League böten.

GFF-Präsident Domenti Sichinava sagte, Michel Platinis Besuch – sein zweiter in Georgien - markiere einen weiteren Schritt im Bemühen Georgiens, als Fußballnation anerkannt zu werden. "Der UEFA-Präsident hat klar gemacht, dass er uns bei unseren Reformen unterstützen wird, er hatte die Gelegenheit, das Tempo der Fortschritte im georgischen Fußball persönlich in Augenschein zu nehmen", sagte er. "Wir wollen nun das Mikheil-Meskhi-Stadion in naher Zukunft auf das von der UEFA geforderte Niveau bringen."

Der UEFA-Präsident verließ Georgien am Dienstag in Richtung der moldawischen Hauptstadt Chisinau, um dort an der Hundertjahrfeier des dortigen Fußballverbandes (FMF) teilzunehmen.