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Beschlüsse der UEFA-Exekutivkomiteesitzung in Zypern

Exekutivkomitee

Das UEFA-Exekutivkomitee traf sich in Limassol und wurde über die Themen informiert, die im Rahmen des erstmals durchgeführten Strategietreffens mit den 53 Nationalverbänden besprochen wurden.

Das UEFA-Exekutivkomitee in Limassol, Zypern
Das UEFA-Exekutivkomitee in Limassol, Zypern ©UEFA.com

Das UEFA-Exekutivkomitee traf sich heute in Limassol, Zypern, und wurde ausführlich über die wichtigsten Themen informiert, die im Rahmen des am 20./21. September erstmals durchgeführten Strategietreffens mit den 53 Nationalverbänden besprochen wurden.

Das UEFA-Exekutivkomitee nahm die Rückmeldungen vom zweitägigen Strategietreffen, bei dem sich die Vertreter der UEFA-Mitgliedsverbände mit verschiedenen Fragen im Zusammenhang mit der Entwicklung des Nationalmannschaftsfußballs auseinandersetzten, mit Interesse zur Kenntnis.

Das Exekutivkomitee wurde ferner über die Ergebnisse des Meinungsaustauschs betreffend die vorgeschlagenen Änderungen am internationalen Spielkalender informiert.

Eine Mehrheit der Nationalverbände sprach sich für einen Spielkalender aus, der nur Doppeldaten und keine einzelnen Freundschaftsländerspieldaten umfasst, insbesondere im August. Dies würde den Kalender der Nationalmannschaften straffen und dazu beitragen, Datumsüberschneidungen mit den nationalen Ligen zu verhindern. Das Konsultationsverfahren wird nun mit den verschiedenen beteiligten Akteuren fortgesetzt mit dem Ziel, der FIFA einen gemeinsamen europäischen Vorschlag für den internationalen Spielkalender zu unterbreiten.

Was die Frage der Governance bei der FIFA anbelangt, bekräftigte das UEFA-Exekutivkomitee den bei seiner letzten Sitzung im Juni geäußerten Standpunkt, wonach es mit Interesse der Oktobersitzung des FIFA-Exekutivkomitee entgegenblicke.

Ferner genehmigte das Exekutivkomitee eine Spende in Höhe von EUR 500 000 zugunsten des Japanischen Fußballverbands als Solidaritätsbeitrag für die infolge der schrecklichen Naturkatastrophe erlittenen Schäden.

Das Exekutivkomitee genehmigte außerdem die Aufnahme von vier Verbänden in die UEFA-Schiedsrichterkonvention: Aserbeidschan, Bulgarien, Kroatien und San Marino. Gleichzeitig gab es grünes Licht für die Verlängerung der Schiedsrichterkonvention um vier weitere Jahre, d.h. von 2012/13 bis 2015/16. Mit der Aufnahme der vier neuen Mitglieder zählt die Konvention nunmehr 47 Vollmitglieder und ein Teilmitglied. Die Mitglieder erhalten bei der Unterzeichnung der Konvention EUR 100 000 sowie weitere EUR 100 000 pro Jahr. Damit sollen einheitliche Standards im europäischen Schiedsrichterwesen sichergestellt werden.

Schließlich erhielt das Exekutivkomitee aktuelle Informationen über die Arbeit des Finanzkontrollausschusses für Klubs, unter anderem die Einführung der Verpflichtung für die Klubs, einen Fanbeauftragten einzustellen, um engere Kontakte zu den Fans zu pflegen. Ein erster Workshop für Fanbeauftragte wird Mitte Oktober in Deutschland stattfinden.

Die nächste UEFA-Exekutivkomiteesitzung ist am 8./9. Dezember 2011 in Venedig, Italien, angesetzt.