Müdes Russland akzeptiert Niederlage

Sergei Skorovich und Aleksandr Fukin bemängelten die fehlende Energie - sowohl physisch als auch psychisch - nachdem man im Finale gegen Italien unterlegen war.

Russlands Trainer Sergei Skorovich kann sich mit der Niederlage arangieren
Russlands Trainer Sergei Skorovich kann sich mit der Niederlage arangieren ©Sportsfile

Sergei Skorovich, Trainer Russland:
Wir haben nicht gewonnen, weil wir nach dem Halbfinale gegen Spanien mental sehr müde waren. Wir hatten für das Finale einfach keine emotionale Energie mehr und man sollte eigentlich eiskalt sein. Das haben wir nicht geschafft. Wir haben zu viele Fehler gemacht und die Tore zugelassen. Italien hat vielleicht das beste Spieler aller Zeiten gemacht, was uns nicht gelungen ist. Wenn man ein Finale gewinnen will, muss man seine Qualitäten abrufen und all seine Stärken zeigen. Aber der Gegner war heute besser.

Es war nicht einfach, das komplette Spiel. Wir haben gleich von Beginn an gemerkt, dass es nicht so läuft. Wir haben versucht, daran was zu ändern und haben bis zum Ende an uns geglaubt. Es gab einige Momente, da waren wir absolut dran.

Leider konnten wir es aber nicht entscheidend ändern. Im Futsal ist war alles möglich, aber am Ende hat es nicht gereicht, auch wenn wir nie aufgegeben haben. Jede Niederlage tut natürlich weh, aber nun haben wir Zeit, und können schauen, was falsch lief. Wir müssen zeigen, dass wir zu Recht im Finale standen. Wir wissen, woran wir noch arbeiten müssen und werden noch große Spiele zeigen.

Vladislav Shayakhmetov, Stürmer Russland
Die Niederlage geht in Ordnung. Es haben einfach zu viele Dinge nicht funktioniert. Wir haben das erste Tor nach einer Ecke kassiert, das hat uns sehr wehgetan. Die erste Halbzeit war schrecklich von uns, wir haben überhaupt nicht gut gespielt. Aber das Leben geht weiter, der Futsal geht weiter. Es ist zwar angenehmer, von den Fehlern Anderer zu lernen, aber wir werden auch von unseren eigenen Fehlern lernen.

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