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Erste Teilnehmer der Futsal EURO 2012 stehen fest

Veröffentlicht: Freitag, 25. Februar 2011, 22.35MEZ
Titelverteidiger Spanien, der letztjährige Finalteilnehmer Portugal, die Ex-Europameister Russland und Italien sowie Aserbaidschan und Slowenien haben vorzeitig die Endrunde der UEFA Futsal EURO 2012 erreicht.

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  • Bebe (Portugal) & Bebe (Spain)
  • Portugal v Spain - UEFA Futsal EURO 2018 Final
  • João Matos (Portugal)
  • Tunha (Portugal)
Veröffentlicht: Freitag, 25. Februar 2011, 22.35MEZ

Erste Teilnehmer der Futsal EURO 2012 stehen fest

Titelverteidiger Spanien, der letztjährige Finalteilnehmer Portugal, die Ex-Europameister Russland und Italien sowie Aserbaidschan und Slowenien haben vorzeitig die Endrunde der UEFA Futsal EURO 2012 erreicht.

Portugal hat sich einen Spieltag vor Schluss bereits für die Endrunde der UEFA Futsal EURO 2012 qualifiziert, und auch Titelverteidiger Spanien, die ehemaligen Europameister Russland und Italien sowie Aserbaidschan und Slowenien haben mit ihrem je zweiten Sieg das Ziel erreicht.

UEFA.com fasst das Geschehen in den sechs Gruppen, aus denen die Sieger und die fünf besten Zweiten weiterkommen, zusammen. Am Sonntag findet der letzte Spieltag statt, nach dem endgültig feststeht, wer sich für Kroatien qualifiziert. Hier finden Sie alle Ergebnisse und Tabellen.

Gruppe 1
Zunächst setzte sich Spanien gegen Frankreich mit 4:0 durch, ehe es ein 5:0 gegen Kasachstan gab. Julio Cordeiro, zweifacher Torschütze gegen Kasachstan, sagte: "Ziel der ersten Halbzeit war es, den Ball zu halten, was uns gelang. In der zweiten Halbzeit haben wir ihnen mehr Chancen gegeben, den Ball zu kontrollieren, sodass sie mehr angreifen konnten."

Miniturniergastgeber Aserbaidschan hat ebenfalls sechs Punkte auf dem Konto vor dem Gipfeltreffen am Sonntag gegen Spanien. Gegen Frankreich lagen sie zur Halbzeit mit 2:1 vorn, doch im zweiten Abschnitt machten sie Druck und Biro Jade sowie Vitaliy Borisov machten den Sieg perfekt. Kapitän Rizvan Farzaliyev sagte: "Die erste Halbzeit war wirklich schwer. In der zweiten Hälfte brauchten wir ein schnelles Tor und haben das geschafft." Egal, wie die Partie am Sonntag ausgeht, der Verlierer kommt auf jeden Fall als eines der besten zweitplatzierten Teams weiter.

Gruppe 2
Nach dem 3:0-Sieg der Russen gegen Serbien war die Qualifikation geschafft. Dabei hatten die Serben den Titelträger von 1999 im vergangenen Jahr bei der Endrunde besiegt, dies sollte sich nicht wiederholen. Nach einer torlosen ersten halben Stunde musste der serbische Starspieler Marko Perić den Platz verlassen, und unmittelbar darauf traf Dmitri Prudnikov, der noch einen Treffer nachlegte, ehe auch Pula ein Tor erzielte. "Wir haben ein großes Spiel gemacht", sagte Pula. „Wir waren konzentriert und haben keine Fehler gemacht.

Die Niederlande liegen drei Punkte vor Serbien, gegen das es ein Remis gab. Der Rückstand auf Russland beträgt zwei Zähler. Beim 5:2 gegen Finnland stand es fünf Minuten vor Schluss noch Unentschieden, bis Adil Zouthane per Freistoß seinen zweiten Treffer in dieser Partie erzielte und Jeroen de Groot zwei Tore nachlegte. Marcel Loosvelds Mannschaft braucht am Sonntag gegen Russland einen Sieg, um sich zum zweiten Mal nach sieben Jahren zu qualifizieren. Auch ein Remis könnte reichen. Loosveld sagte: "Gegen Russland wird es sehr schwer für uns. Ich mag, wie sie spielen."

Gruppe 3
Portugal, Finalist von 2010, sicherte sich den Gruppensieg mit einem 5:1 gegen Belarus. Diese Partie hatte im vergangenen Jahr bei der Endrunde 5:5 geendet. Jorge Bras, der Trainer der Portugiesen, sagte gegenüber UEFA.com: "Das erste Spiel ist immer schwierig, und wir spielten viel besser als gestern. Ich hoffe, dass wir am Sonntag unser bestes Spiel zeigen werden."

Aber sie brauchen keinen Sieg, weil Portugal durch das 2:2 von Gastgeber Polen gegen die EJR Mazedonien schon als Gruppensieger feststeht. Noch belegen die Polen nach zwei Unentschieden Platz zwei, ein Sieg am Sonntag gegen Portugal könnte die Qualifikation bedeuten.

Gruppe 4
Die Tschechische Republik hat nach einem 5:3 gegen das Nachbarland Slowakei drei Punkte Vorsprung. Noch zur Pause stand es 2:2. Der tschechische Trainer Tomáš Neumann sagte gegenüber UEFA.com: "Ich bin sehr glücklich. Spiele zwischen den Tschechen und Slowaken sind immer sehr schwer. Ich denke, dass wir den Sieg mehr wollten, weil wir viel konzentrierter waren und mehr Chancen hatten, während die Slowakei sehr nervös war."

Gastgeber Rumänien, am Donnerstag mit 5:6 der Slowakei unterlegen, ist wieder im Rennen nach einem 3:1 gegen Futsal-Neuling Norwegen. Die Situation in dieser Gruppe ist kompliziert, denn auch die Tschechen sind noch nicht sicher durch. Wenn sie gegen Rumänien verlieren sollte, während die Slowakei Norwegen schlägt, würden sie nur auf Platz drei landen.

Gruppe 5
Ungarn schlug nach der Niederlage im Eröffnungsspiel gegen die Türkei zurück und setzte sich in der zweiten Partie gegen Belgien - das damit die zweite Niederlage kassierte, mit 4:3 durch. Damit ist so gut wie sicher, dass die Belgier die zweite Qualifikation in Folge verpassen werden.

Gastgeber Ukraine hat nach einem 12:2 gegen die Türkei drei Punkte Vorsprung. Schon zur Halbzeit hatten sie neun Tore erzielt. Alle sieben Spieler der Ukraine trafen, wobei Serhiy Cheporniuk einen Dreierpack erzielte. Nur noch eine sehr hohe Niederlage kann verhindern, dass die Ukraine sich qualifiziert. Die Türkei, noch immer auf Platz zwei, könnte erstmals die Endrunde eines großen Turniers erreichen, sollte am Sonntag Belgien geschlagen werden

Gruppe 6
Der ehemalige Europameister Italien kam gegen Bosnien und Herzegowina zu einem 4:0 und damit zum zweiten Sieg. Zweifacher Torschütze war Edgar Bertoni. Saad Assis und Luca Ippoliti mussten allerdings während der Partie verletzungsbedingt ausgetauscht werden.

Punktgleich hinter Italien, gegen das es am Sonntag geht, liegt Gastgeber Slowenien, das sich mit Mühe gegen Lettland mit 4:3 durchsetzte. Damit sind sie genauso wie Italien qualifiziert. In den ersten fünf Minuten trafen zwar drei slowenische Spieler, zweimal allerdings ins eigene Netz. Und dann erhöhte Lettlands Maksims Seņs sogar auf 3:1. Doch Damir Pertič, verantwortlich für eines der Eigentore, sorgte noch vor der Pause für den Anschluss, ehe Gašper Vrhovec und Benjamin Melink das Spiel vollends drehten.

Letzte Aktualisierung: 07.12.13 5.59MEZ

http://de.uefa.com/futsaleuro/news/newsid=1600943.html#erste+teilnehmer+futsal+euro+2012+stehen+fest