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Portugal, Ukraine, Kasachstan und Finnland stehen im Viertelfinale

Titelverteidiger Portugal trifft auf Finnland, während es Kasachstan im Viertelfinale am Montag mit der Ukraine zu tun bekommt.

Juhana Jyrkiaeinen freut sich über Finnlands Einzug ins Viertelfinale
Juhana Jyrkiaeinen freut sich über Finnlands Einzug ins Viertelfinale UEFA via Getty Images

Die Gruppen A und B der UEFA Futsal EURO 2022 gingen am Freitag auf beeindruckende Art und Weise zu Ende. Dabei erspielte sich Debutänt Finnland ein Viertelfinale gegen Titelverteidiger Portugal, während Kasachstan gegen die Ukraine gefordert ist.

Die anderen Viertelfinalteilnehmer werden am Samstag ermittelt. Russland und Georgien sind bereits qualifiziert. Kroatien, Slowakei, Polen, Spanien und Aserbaidschan kämpfen um die restlichen Plätze.


Kasachstan - Italien 4:1

Highlights: Kasachstan - Italien 4:1
Highlights: Kasachstan - Italien 4:1

Kasachstan zieht als Gruppenerster in das Viertelfinale ein. Birzhan Orazov erzielte bereits in der sechsten Minute den Führungstreffer. Kasachstan blieb auch in der Folgezeit am Drücker und belohnte sich durch das 2:0 von Azat Valiullin, der eine Hereingabe von Edson verwertete.

Italien kämpfte sich durch den Anschlusstreffer von Douglas Nicolodi zurück in die Partie, wurde durch den zweiten Treffer der Partie von Orazov dann aber kalt erwischt. Den Schlusspunkt setzte schließlich Douglas Junior, der das Aus der Italiener endgültig besiegelte.

Interessante Statistik: Seit Kasachstan der UEFA beitrat, haben sie bei jeder Endrunde die Gruppenphase überstanden.

Slowenien - Finnland 1:2 

Highlights: Slowenien - Finnland 1:2
Highlights: Slowenien - Finnland 1:2

Slowenien hätte ein Remis zum Weiterkommen gereicht, doch es kam anders. In einer ereignisarmen ersten Hälfte vergab Alen Fetić gegen Ende der ersten Halbzeit die bis dahin größte Chance der Partie. Die Finnen wussten, dass sie ein Tor brauchten und machten zu Beginn der zweiten Halbzeit ordentlich Druck.

Der Durchbruch gelang ihnen in der 33. Minute, als Iiuro Vanha schoss und Juhana Jyrkiäinen den Ball ins Tor lenkte. Als Slowenien dann alles nach vorne warf, war es Finnlands Torhüter Juha-Matti Savolainen, der zunächst parierte und dann zur Vorentscheidung traf. Fetić gleang zwar noch der Anschluss, doch die Finnen brachten das Ergebnis über die Zeit.

Interessante Statistik: Finnland-Trainer Mićo Martić stand gegen Slowenien zum 100. Mal an der Seitenlinie.

Ukraine - Portugal 0:1

Highlights: Ukraine - Portugal 0:1
Highlights: Ukraine - Portugal 0:1

Titelverteidiger Portugal zog in Gruppe A mit drei Siegen aus drei Spielen ins Viertelfinale ein, auch die Ukraine kam trotz der Niederlage weiter. Ukraine-Trainer Oleksandr Kosenko standen zwar nur zehn Spieler zur Verfügung, doch diese wussten durchaus zu gefallen und hatten einige gute Gelegenheiten, nicht zuletzt als Ihor Cherniavskyi den Pfosten traf.

Auf der anderen Seite rettete Kyrylo Tsypun mit einer Reihe von Glanzparaden, musste sich aber vier Minuten vor dem Ende geschlagen geben, als Zicky Té den Ball zur Führung für die Portugiesen ins Tor beförderte. André Sousa rettete gegen Ende zweimal glänzend, aber das war egal, denn beide Mannschaften zogen in die Runde der letzten Acht ein.

Interessante Statistik: Die Ukraine hat seit der Erweiterung auf acht Mannschaften im Jahr 2010 bei jedem Turnier das Viertelfinale erreicht.

Niederlande - Serbien 2:3 

Highlights: Niederlande - Serbien 2:3
Highlights: Niederlande - Serbien 2:3

Die Gastgeber gingen durch einen Treffer von Jodany Martinus früh in Führung. Serbien wollte das Turnier jedoch unbedingt mit mindestens einem Punkt beenden und die Niederländer hatten alle Hände voll zu tun, sie vom eigenen Tor fernzuhalten.

Früh im zweiten Durchgang bauten die Gastgeber die Führung aus. Yoshua St Juste zog einfach mal ab und der Ball landete abgefälscht von Stefan Rakić im Tor. Slobodan Rajčević sorgte dann für den Anschlusstreffer, ehe Denis Ramić sogar der Ausgleich gelang. Nur 30 kurze Zeit später brachte Andreja Stojcevski die Serben sogar in Führung. Fünf Minuten vor dem Ende verschoss Said Bouzambou einen Strafstoß und verpasste damit den so wichtigen Ausgleichstreffer für die Gastgeber.

Interessante Statistik: Nach Belgien (2014), Ungarn (2010) und der Tschechischen Republik (2005) ist es das vierte Mal, dass die Gastgeber in der Gruppenphase ausscheiden