Mammarella lobt Teamkolegen

Der italienische Torhüter Stefano Mammarella lobte seine "außergewöhnlichen" Teamkollegen, mit denen er gerade durch ein 3:1 gegen Kroatien Bronze gewonnen hatte. Er schoss dabei selbst ein Tor.

Stefano Mammarella freut sich über den dritten Platz der Italiener
©Sportsfile

Roberto Menichelli, Italien-Trainer
Zuerst möchte ich Kroatien gratulieren, Es war ein großartiges Match, sie haben sehr gut gespielt, und für uns bedeutet der Sieg eine Menge, weil unser Gegner so stark war. Ich freue mich für meine Spieler, die diese Medaille verdient haben, und dieses Turnier wird immer in unseren Erinnerungen bleiben, und ich möchte die großartigen Fans heute Abend erwähnen. Wir sind sehr glücklich über diesen Sieg.

Natürlich haben Futsal-Experten festgestellt, dass Mammarella einer der besten Torhüter ist. Für mich ist es schwierig, Spieler herauszustellen. Ich möchte die Mannschaftsleistung unterstreichen. Der Erfolg des Teams wird kollektiv errungen, nicht durch einzelne Spieler, aber Mammarella ist sicherlich einer der Besten der Welt.

Stefano Mammarella, Torhüter der Italiener
Wir wollten das Spiel gewinnen, und das haben wir geschafft. Gegen Spanien haben wir alles gegeben, und nun war es das Beste, was wir noch schaffen konnten, der Gewinn der Bronzemedaille, die wollten wir um jeden Preis. Das war ein großartiges, italienisches Futsal-Team, das aus außergewöhnlichen Leuten besteht.

Ich treffe nur bei wichtigen Gelegenheiten. Ich habe bereits gegen Benfica im UEFA-Futsal-Pokal getroffen [im Halbfinale im vergangenen April], man muss schon sagen, dass ich in UEFA-Wettbewerben Glück habe! Ich soll der beste Torhüter der Welt sein? Das Gefühl habe ich absolut nicht. Ich versuche, jedes Spiel zu analysieren und immer in die Zukunft zu schauen. Das ist es, was ich bin.

Mato Stanković, Kroatien-Trainer
Wir haben einige Fehler aus dem Halbfinale wiederholt, wieder haben wir ein frühes Tor kassiert. Wir haben uns während der Tage darauf vorbereitet, und versuchten, diese Fehler zu vermeiden. Aber unglücklicherweise haben wir wieder ein Tor in der ersten Minute bekommen. Später haben wir gut gespielt, und ich bin glücklich, dass wir Italien für einige Minuten das Fürchten gelehrt haben. Später hatten wir ein paar Chancen, aber die haben wir nicht genutzt.

Aber ich möchten meinen Spielern gratulieren. Vor ein paar Jahren haben wir dem Druck von solchen Gegnern nicht widerstanden, aber heute können wir in etlichen Teilen des Spiel gleich auftreten. Wenn eine Mannschaft 15 000 Menschen anzieht, dann bedeutet das etwas. Wenn dies so weitergeht, könnte sich Kroatien zwischen Platz fünf und acht in der Welt bewegen. Das wäre fantastisch.

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