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Azzurri stehen im Finale

Italien - Russland 2:0
Nando Grana legte mit seinem Tor den Grundstein zum Sieg, bevor Fabiano Assad den Endstand erzielte.

Italien hat sich dank einer herausragenden Abwehrleistung einen Platz im Finale der UEFA-Futsal-Europameisterschaft am Sonntag gesichert.

Russland geschlagen
Nando Grana - der vor zwei Jahren in Ostrava Torschützenkönig war, als sich Italien im Halbfinale Russland geschlagen geben musste - brachte die Azzurri in der dritten Minute in Führung, als sein Schuss von Cirilo unhaltbar abgefälscht wurde. Die Italiener ließen den Russen nur wenig Raum, dennoch hatte Cirilo zu Beginn der zweiten Halbzeit Pech, als sein Schuss an die Unterkante der Latte klatschte. Außerdem traf Pelé Junior nur den Pfosten. Neun Minuten vor dem Ende machte Fabiano Assad das 2:0, und damit war der Traum der Russen von einem zweiten Titelgewinn ausgeträumt.

Frühes Tor
Italien begann mit Anderson Pellegrini und Marcio Forte, nachdem das Duo beim 4:0-Sieg gegen die Tschechische Republik im letzten Spiel der Gruppe A noch geschont worden war. Es dauerte keine drei Minuten, da durften die Italiener bereits jubeln. Sie bekamen an der Strafraumgrenze einen Freistoß zugesprochen, und Cirilo fälschte den Schuss von Grana unhaltbar ab, zur Freude der italienischen Fans, die in der ganzen Halle Fahnen und Spruchbänder aufgehängt hatten. Kurz danach scheiterte Fabiano am russischen Torhüter Sergei Zuev, der diesmal wieder den Vorzug vor Pavel Stepanov erhalten hatte.

Frust bei den Russen
Auf der anderen Seite wurde Konstantin Maevski von Vladislav Shayakhmetov in Szene gesetzt, doch Alexander Feller konnte seinen Schuss parieren. Anschließend rettete der Schlussmann auch noch gegen Pelé und erneut Maevski. Die Azzurri zogen sich zurück und versuchten es mit schnellen Kontern, mit dieser Taktik hatten sie in der Gruppenphase nur ein einziges Gegentor kassiert. Adriano Foglia vergab eine weitere gute Möglichkeit, während Aleksandr Fukin den Ball erneut nicht an Feller vorbei brachte.

Zwei Mal Pech
Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit traf Pelé nur das Außennetz, während Foglia auf der anderen Seite an Zuev scheiterte. Ein Freistoß von Damir Khamadiev kam über Fukin zu Shayakhmetov, doch Feller war erneut auf dem Posten. Cirilo kam im ganzen Spiel kaum zur Entfaltung, doch dann hatte er Pech, als er mit einem Schuss nur die Latte traf. Kurz danach donnerte Pelé den Ball an den Pfosten.

Entscheidung
Italien konnte die Führung kurze Zeit später ausbauen, als Fabiano den Ball in den Torwinkel setzte. Russland machte weiter Druck, doch Cirilo konnte Feller wieder nicht bezwingen. Grana zwang Zuev noch einmal zu einer Glanzparade, ehe dann Maevskiy als fliegender Torhüter eingewechselt wurde. Ein Tor blieb den Russen jedoch verwehrt, und so steht Italien zum zweiten Mal in den letzten drei Endrunden im Finale. Für die Mannschaft von Oleg Ivanov bleibt nur das Spiel um den dritten Platz.