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Gestaltung der Futsal-Zukunft

Der spanische Verbandspräsident Angel María Villar Llona betonte auf der UEFA-Futsal-Konferenz in Madrid die Bedeutung der "Zusammenarbeit".

Die Gäste der zweiten UEFA-Futsal-Konferenz in Madrid wurden heute von Angel María Villar Llona, Präsident des Spanischen Fußballverbandes (RFEF), in Empfang genommen.

Zahlreiche Themen
Nach einer Führung durch den beeindruckenden RFEF-Hauptsitz Las Rozas hielt Villar in seiner Funktion als UEFA-Vizepräsident eine Ansprache. Dabei bezog er sich auf die erfolgreiche erste Konferenz, die vor vier Jahren im italienischen Coverciano stattfand. Er sagte: "Wir haben damals über zahlreiche Themen gesprochen, dies wollen wir jetzt hier wieder tun. Das ist das Ziel der UEFA, daher hat sie uns als Vertreter der 52 Mitgliedsverbände nach Madrid geholt."

Aktive Teilnahme
Bei seiner Rede vor mehr als 170 Gästen, darunter Delegierte von den Konföderationen AFC, CAF und CONCACAF sowie Jaime Yarza, Futsal Development Manager der FIFA, fügte er hinzu: "Wir hoffen, dass Sie aktiv teilnehmen. Es wird eine sehr erfolgreiche Konferenz werden. Futsal entwickelt sich seit Jahren in allen Ecken Europas weiter. Wenn Sie weiterhin die Zusammenarbeit vorantreiben, dann werden wir uns in dieser Hinsicht noch weiter verbessern. Wir wollen alle weitere Fortschritte und müssen in diese Richtung hinarbeiten."

Futsal überall
Hinsichtlich der Erfolgsbilanz der Spanier, die später am Tag von Nationaltrainer Javier Lozano genauer erläutert wurde, sagte Villar: "Ich denke, ich kann behaupten, dass wir über eine sehr gute Organisation verfügen. Natürlich gibt es noch Dinge zu verbessern, aber in allen Teilen Spaniens haben die Leute die Möglichkeit zum Futsalspielen." Yarza betonte die erforderliche Zugänglichkeit und hob zugleich die soziale Komponente beim Futsal hervor, da diese Sportart überall und von jedermann betrieben werden kann.

"Fantastische Gelegenheit"
Während Spanien auch auf der Weltbühne eines der dominierenden Teams ist, weiß die UEFA um das unterschiedliche Niveau in Europa. So gab es in Las Rozas sowohl für die Spitzennationen als auch für die Länder, die erst vor kurzer Zeit mit Futsal in Kontakt getreten sind, einiges in Erfahrung zu bringen. Petr Fousek, Vorsitzender der UEFA-Kommission für Futsal, beschrieb die Konferenz als eine "fantastische Gelegenheit zum Gedankenaustausch". Gleichzeitig dankte er der RFEF für ihre "Unterstützung und Bemühungen".

Veränderungen
Seit der Debütveranstaltung in Coverciano hat sich einiges getan. So hat die UEFA Futsal in ihre Abteilung für Berufsfußball aufgenommen und damit auf Augenhöhe mit den anderen Top-Wettbewerben gehoben. Doch Fousek unterstrich, dass sich der Futsal nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen dürfe. Anfang 2008 soll die dritte UEFA-Futsal-Konferenz in Prag stattfinden. "Wir sind auf dem richtigen Weg", meinte Fousek. Während in Madrid noch zahlreiche Themen auf der Tagesordnung stehen, laufen die Vorbereitungen auf die nächste Veranstaltung in der Tschechischen Republik schon auf Hochtouren.