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Das Jahr im Futsal

Action 21 Charleroi und Spanien heißen die Sieger der beiden UEFA-Wettbewerbe 2005, doch das Futsal-Jahr hatte viel mehr zu bieten als sportliche Erfolge.

Zukunft gesichert
Die UEFA fördert den Sport zukünftig noch intensiver, indem sie ihn am 1. Januar in ihre Profi-Fußball-Abteilung integriert hat. Im Februar wurde eine erfolgreiche Informationsveranstaltung für interessierte Nationen durchgeführt und Vorbereitungen für die zweite UEFA-Futsal-Konferenz getroffen, die Anfang des kommenden Jahres stattfindet. Auch für ein UEFA-Junioren-Turnier existieren Pläne. Darüber hinaus werden weiterhin große Anstrengungen unternommen, die Anzahl der Futsal spielenden Nationen von 34 auf 40 zu erhöhen.

Bekannte Sponsoren
Am Ende des Jahres ist ein Schiedsrichterkurs für 31 internationale Unparteiische im UEFA-Hauptquartier in Nyon abgehalten worden, um auch in diesem Bereich die Leistungen zu perfektionieren. Der Futsal wird auch vom finanziellen Projekt namens UEFA-EUROTOP profitieren, das die UEFA-Futsal-Europameisterschaften 2007 und 2009 unterstützt. Zu den Sponsoren innerhalb des Projekts gehören McDonald's, Carlsberg und JVC.

Portugal nächster Gastgeber
Trotz guter Bewerbungen aus den Niederlanden und Bosnien-Herzegowina wird die Finalrunde 2007 in Porto ausgetragen. Dies entschied das UEFA-Exekutivkomitee bei einem Treffen im April. Auch in Portugal wird das Spielniveau so hoch und der Empfang so herzlich sein wie in Ostrava 2005. Bei dem spannenden Turnier nahmen neben dem Gewinner Spanien und Gastgeber Tschechien auch die Teams aus Russland, Italien, der Ukraine, Ungarn, Portugal und den Niederlanden teil.

Großer Zuschauerzuspruch
Spanien kam zur Endrunde im Februar, die bei 16 Spielen insgesamt 54.000 Zuschauer verzeichnen konnte, als frisch gebackener Titelträger der FIFA-Futsal-Weltmeisterschaft 2004. Nach einer 1:3-Niederlage in der Vorrunde gegen den Gewinner von 2003, Italien, schlugen die Spanier im Halbfinale die Ukraine mit 5:0 und zogen somit ins Endspiel gegen Russland ein.

2:1-Sieg
Andreu brachte die Mannschaft von Trainer Javier Lozano in der neunten Minute in Führung, die kurz nach der Halbzeitpause von Alberto Cogorro noch ausgebaut wurde. Konstantin Douchkevitch konnte anschließend nur noch den Anschlusstreffer für die Russen erzielen. Julio hatte danach die große Ehre, den Pokal in die Höhe zu recken. Der Italiener Nando Grana wurde mit sechs Treffern Torschützenkönig. Zu den Stars gehörten auch der Ukrainer Serhiy Sytin, der Ungar Zoltán Balázs und der Niederländer Zaid El Morabiti.

Konferenz in Spanien
Das Turnier in Ostrava wird auch bei der UEFA-Futsal-Konferenz in Spanien vom 13. bis 15. Februar 2006 besprochen. Die erste Konferenz fand im November 2002 in Italien statt. In Spanien werden die bereits etablierten Vertreter des Sports mit den neu dazugekommen darüber diskutieren, wie man den Sport noch erfolgreicher gestalten kann; im taktischen wie im kommerziellen Beriech.

Titel an Charleroi
Die Teilnehmer an diesem Treffen werden eine positive Bilanz des UEFA-Futsal-Pokals 2004/05 und des Auftakts der laufenden Saison ziehen. Charleroi konnte sich in der vergangenen Spielzeit endlich die europäische Krone aufsetzen, nachdem der Klub zweimal knapp gescheitert war. Im Mai gewannen die Belgier das Finale nach Hin- und Rückspiel gegen MFK Dinamo Moskva hauchdünn mit 10:9. Zum ersten Mal stand kein spanischer Klub im Endspiel.

Titelverteidiger dabei
Charleroi und Moskau befinden sich unter den acht Klubs, die in der laufenden Saison in der zweiten Qualifikationsrunde stehen. Diese wird im kommenden Februar in Lissabon und Belgrad ausgetragen. Für viele Experten ist der spanische Klub Boomerang Interviú Favorit des Wettbewerbs, der einer erneuten Modus-Änderung unterzogen wird, um noch attraktiver zu werden.

Erfolgreiche Zukunft
Der UEFA-Futsal-Manager Laurent Morel sagte, 2005 sei ein großartiges Jahr gewesen. "Wir haben eine wirklich gute Basis für eine erfolgreiche Zukunft des Futsal-Sports geschaffen. Wir waren in Ländern, in denen Futsal noch nicht so weit entwickelt ist, und werden auch weiterhin mit ihnen arbeiten. Außerdem wollen wir einen Strategieplan für die nächsten vier Jahre erstellen. Es läuft wirklich gut."

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