Russland problemlos ins Halbfinale

Russland - Aserbaidschan 6:2
Russland steuert weiterhin das dritte Finale in Folge an, dreifacher Torschütze war Eder Lima. Nun geht es gegen Gastgeber Serbien.

Watch Russia power through
  • Russland baut die 2:1-Halbzeitführung schnell zum 4:1 aus und gewinnt problemlos das Viertelfinale
  • Aserbaidschan schießt zwei späte Tore und schnürt so einen Dreierpack
  • Sehen Sie ab Mitternacht die Highlights
  • Halbfinale am Donnerstag: Serbien - Russland (18.30)

Russland bleibt auf Kurs Richtung drittes Finale in Folge bei einer UEFA Futsal EURO, nachdem das Spiel gegen Aserbaidschan deutlich gewonnen wurde und es in der Vorschlussrunde nun gegen Gastgeber Serbien geht.

Der Europameister von 1999 und 2012 sowie Finalist von 2014 hatte das Spiel schnell in der Hand, doch der Führungstreffer von Sergei Abramov aus der Distanz wurde schnell von Augusto ausgeglichen. Noch vor der Halbzeit stellten die Russen durch Romulo per Kopf die Führung wieder her. Schnelle Tore von Eder Lima und - mit Amadeu als fliegendem Keeper -  Abramov brachten Russland in die nächste Runde, obwohl Augusto abermals traf. Eder Lima schoss zwei weitere Treffer und sorgte so für einen Dreierpack.

Der Schlüssel
Mit cleveren Spielzügen wurden die ersten drei Tore erzielt, zwei nach schönen Freistößen. Gustavo bediente dabei Abramov haargenau, sodass dieser per Kopf ins leere Netz traf.

©Sportsfile

Russland kommt langsam in Fahrt
Russland machte genug, um Gruppensieger zu werden, und so war es auch in diesem Spiel. Ihr Angriffsspiel ist zwar nicht so geschmeidig wie in den vergangenen Jahren, obwohl ihnen ein talentierter Spieler wie Sergei Skorovich zur Verfügung steht. Nun sind sie am Donnerstag auch Favoriten im Spiel gegen die Serben und ihr lautstarkes Publikum. Eder Lima, der Torschützenkönig von 2014, hat wieder zu seiner Form gefunden, er könnte den Unterschied ausmachen.

Aserbaidschan weiterhin verbessert
Sie mögen zwar zwölf Tore in ihren drei Spielen kassiert haben, aber bei den letzten beiden Endrunden schieden sie nach der Gruppenphase mit je 13 Gegentoren nach zwei Spielen aus. Trainer Tino Pérez, der heute unter anderem an einigen seiner ehemaligen Spieler vom FC Dynamo scheiterte, hat aus Aserbaidschan ein organisiertes Team gemacht, während Rovshan Huseynlii im Tor beeindruckt und Augusto starke Konter in die Wege leitet.

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