Magischer Merlim führt Italien zum Sieg

Italien - Aserbaidschan 3:0
Alex Merlim legte mit einem Doppelpack den Grundstein für den Auftaktsieg des Titelverteidigers.

Alex Merlim jubelt über sein Führungstor
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  • Alex Merlim trifft in beiden Halbzeiten und legt damit den Grundstein für den Auftaktsieg von Titelverteidiger Italien
  • Daniel Giasson kann Aserbaidschans Torhüter Rovshan Huseynli ebenfalls bezwingen
  • Aserbaidschans Amadeu sieht kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit die Rote Karte
  • Nächste Spiele in der Gruppe D: Aserbaidschan - Tschechische Republik (Freitag), Tschechische Republik - Italien (Sonntag)

Titelverteidiger Italien ist mit einem Sieg in die Gruppe D der UEFA Futsal EURO 2016 gestartet, entscheidender Mann war Alex Merlim mit einem Doppelpack.

Beide Torhüter zeigten in der ersten Halbzeit eine ganz starke Leistung, vor allem Aserbaidschans Rovshan Huseynli brillierte. 95 Sekunden vor dem Pausenpfiff sah Amadeu eine zweite Gelbe Karte und Merlim brachte Italien in Überzahl in Führung. Nur neun Sekunden nach Wiederanpfiff war Merlim erneut zur Stelle, Daniel Giasson setzte nach einer Ecke von Murilo schließlich den Schlusspunkt.

Der Schlüssel
Aserbaidschan stand von Beginn an unter Druck, doch Huseynli war schier unbezwingbar. Amadeus Platzverweis gab Italien den nötigen Vorteil, um die Partie zu entscheiden.

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Überragende Torhüter
Italiens Schlussmann Stefano Mammarella war wie sein Gegenüber Huseynli in bestechender Form, auch wenn der Aserbaidschaner dreimal hinter sich greifen musste. Er hatte an der Niederlage keine Schuld.

Aserbaidschan muss antworten
Unter Tino Pérez hat Aserbaidschan zwar eine talentierte Mannschaft, doch an der Disziplin mangelt es teilweise. Die Tschechische Republik ist zu schlagen und es gibt nicht viele Trainer, die ihr Team besser auf so eine Aufgabe einstellen können wie Pérez, auch wenn Amadeu gesperrt fehlt.

Stimmen:
Roberto Menichelli, Trainer Italien
Ich gratuliere meinen Spielern, sie haben es gut gemacht. Es war nicht einfach gegen ein gutes Aserbaidschan. Ich bin etwas enttäuscht, weil wir die ganze zweite Halbzeit nur verteidigen mussten, aber wir hatten gegen den fliegenden Torhüter keine andere Wahl. Wir hätten das gleiche getan, wenn wir in Rückstand gelegen hätten.

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