Beim ÖFB ist man zufrieden

Nach dem Sieg gegen Moldawien zeigten sich alle im Lager der Österreicher zufrieden. Vor allem Marcel Koller, der das 2:0 als wichtigen Schritt ansah: "Man braucht Siege für das Selbstvertrauen."

Nach dem Abpfiff des 2:0-Siegs gegen die Moldawier herrschte im ÖFB-Lager große Erleichterung. Der wichtige Sieg wurde erreicht und die Stimmung war wieder hergestellt. Nach den bisherigen vier Spielen und nur vier Punkten schien der Zug in Richtung der FIFA-Weltmeisterschaft in Russland schon beinahe abgefahren. Der zweite Sieg im fünten Spiel lässt wieder hoffen.

Marcel Koller, Teamchef Österreich
Es war sicher ein verdienter Sieg, wir hätten noch höher gewinnen können. In der ersten Hälfte hatten wir noch viele Möglichkeiten, da haben wir leider nicht das nötige Abschlussglück gehabt. Es war ein gutes Spiel, wir haben uns gute Möglichkeiten rausgespielt, aber die Automatismen, die Sicherheit und den Spielaufbau, das kann man nicht in zwei, drei Tagen schaffen.

Wir haben die Dreierkette schon vorher einmal versucht umzusetzen und es jetzt wieder gemacht, weil es für den Gegner gut gepasst hat. Man kann es immer wieder Mal bringen, heute war es gut. Man braucht Siege für das Selbstvertrauen, das werden wir mitnehmen.

Marcel Sabitzer, Stürmer Österreich
Schulter, Kopf, seitlich - ich habe ihn leicht touchiert. Es sind aber nur die drei Punkte wichtig, nicht, wer die Tore schießt. Ich habe den Torwart irritiert, das hat gereicht, ich bin sehr glücklich über die drei Punkte.

Martin Harnik, Stürmer Österreich
Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut angefangen, hatten aber Pech mit dem Lattenknaller. Wir haben dann ein wenig nachgelassen. In der zweiten Halbzeit sind wir ein bisschen ungeduldig geworden und das hat den Moldawiern dann in die Karten gespielt. Zum Glück ist dann doch noch das Tor gefallen und dann haben wir uns mit dem 2:0 noch belohnt.

Marko Arnautović, Stürmer Österreich
Ich denke, wir haben eine sehr gute Leistung geboten und extrem viele Chancen gehabt haben. Die Chancenauswertung kann ein bisschen besser sein, wie wir gearbeitet haben, war wieder ein Schritt nach vorne. Am Schluss haben wir uns mit den Toren auch noch belohnt.

Igor Dobrowolski, Trainer Moldawien
Es war nicht unser Plan, so tief zu spielen. Wir wollten höher spielen. Das ist dem Gegner geschuldet, der uns in den ersten 15 Minuten zu unserem Tor gedrängt hat. Wenn man gegen Mannschaften wie Österreich oder Serbien die ganze Zeit verteidigt, kann das nicht zum Guten führen.

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