Koller: "Haben noch sechs Spiele"

Trotz der mageren Ausbeute von nur vier Punkten nach vier Spielen will Österreich auch nach der Pleite gegen Irland die Hoffnung noch nicht begraben.

"Es wird natürlich schwieriger, aber es sind noch 18 Punkte zu vergeben", Marcel Koller hat den Traum von der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2018 nach der 0:1-Heimniederlage gegen Irland noch nicht ausgeträumt. 

Marcel Koller, Trainer Österreich
Wir wussten, dass es ein Geduldsspiel wird. Irland hat mit zehn Mann verteidigt, im ersten Durchgang haben wir es eigentlich nicht so schlecht gemacht, wir haben geduldig auf die eine Chance gewartet. Durch einen Konter, den wir so nicht bekommen dürfen, haben wir das Tor kassiert.

Es sind Kleinigkeiten, die fehlen. Wir haben noch sechs Spiele, wir müssen noch enger zusammenrücken. Es wird natürlich schwieriger, aber es sind noch 18 Punkte zu vergeben. Es ist überall so, dass ein Trainer in der Kritik steht, wenn der Erfolg aus bleibt. Damit muss ich leben.

Es ist eine schwierige Phase, weil wir die Spiele einfach nicht gewinnen. Es passieren Fehler und wir verwerten unsere Chancen nicht. Ich betreibe mit dem Team weiter Ursachenforschung, damit wir wieder zurück kommen können.  

Martin O'Neill, Trainer Irland
Die Österreicher haben uns zu Beginn unter Druck gesetzt, aber wir haben dem Druck standgehalten und waren in der zweiten Hälfte wirklich stark. Die Österreicher werden enttäuscht sein, aber sie haben noch immer eine Chance auf die WM. Die Gruppe wird eng bleiben. Die Mannschaften werden einander gegenseitig Punkte wegnehmen. Es ist noch ein weiter Weg zur Weltmeisterschaft. 

Alessandro Schöpf, Spieler Österreich
Es war sehr schwierig für uns. Sie sind defensiv super gestanden. Es war daher sehr schwierig für uns, Torchancen herauszuspielen. Wir haben die Lücken nicht gefunden. Sie haben sehr kampfbetont gespielt und haben unser Spiel damit kaputt gemacht." 

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