Gnabry-Dreierpack: DFB-Elf souverän in San Marino

Deutschland eilt in den European Qualifiers für die FIFA-Weltmeisterschaft 2018 weiter von Sieg zu Sieg und gewann mit 8:0 in San Marino. Mann des Tages war Debütant Serge Gnabry mit einem Dreierpack.

Deutschland hat die Pflichtaufgabe San Marino souverän gelöst und dank eines 8:0-Triumphs in den European Qualifiers für die FIFA-Weltmeisterschaft 2018 den vierten Sieg im vierten Spiel gefeiert. Mann des Tages war Debütant Serge Gnabry mit einem Dreierpack.

Angesichts von diversen Absagen war Bundestrainer Joachim Löw gezwungen, im letzten Qualifikationsspiel 2016 mehrere Umstellungen vorzunehmen. So stand in Serravalle Marc-André ter Stegen für den erkrankten Kapitän Manuel Neuer im Gehäuse, zudem durften Abwehrspieler Benjamin Henrichs und Offensivkraft Gnabry bei ihrem Debüt gleich in der Startelf ran.

Und eben jener Henrichs hatte nach zwei Minuten die erste deutsche Chance, schoss jedoch aus 14 Metern knapp links vorbei. Die DFB-Elf agierte in der Anfangsphase konzentriert sowie zielstrebig im Spiel nach vorne und ging nach sieben Minuten in Front. Nach traumhaftem Pass von İlkay Gündoğan tauchte Sami Khedira frei vor Aldo Simoncini auf, umkurvte den Keeper und schob zur Führung ein.

Nur zwei Minuten später stand es bereits 2:0. Ein Klärungsversuch von Davide Simoncini, dem Zwillingsbruder des Torhüters, landete vor den Füßen von Gnabry, der das Leder aus halbrechter Position ins lange Eck schlenzte. Nach 32 Minuten folgte Treffer Nummer drei. Nach einem weiteren starken Pass von Gündoğan legte Mario Götze quer für Jonas Hector, der aus elf Metern in die rechte Ecke einschob.

Auch nach der Pause hatte die DFB-Elf die Partie klar im Griff, war jedoch im Abschluss häufig zu ungenau, weshalb das vierte Tor erst nach 58 Minuten fiel. Nach einer Flanke von Joshua Kimmich traf erneut Gnabry aus fünf Metern per Direktabnahme. Sieben Minuten später schnürte auch Hector seinen Doppelpack und erzielte abermals nach Vorarbeit von Götze mit einem Schuss ins kurze Eck das 5:0.

Das schönste Tor des Tages fiel in der 76. Minute: Thomas Müller hob die Kugel aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum, wo Gnabry volley ins rechte untere Eck einschoss. Sechs Minuten später folgte der nächste Streich, als Mattia Stefanelli eine scharfe Hereingabe des eingewechselten Kevin Volland ins eigene Tor lenkte. Volland war es dann vorbehalten, in der 85. Minute für den Endstand zu sorgen.

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