"Wir müssen uns Gedanken machen"

Nach dem mühevollen 2:1-Sieg in Andorra können sich die Schweizer nur über die drei Punkte freuen. Über alles andere müsse man sich Gedanken machen, stellt Trainer Vladimir Petković fest.

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Vladimir Petković, Trainer der Schweiz
Der einzige Punkt, mit dem ich zufrieden bin, sind die drei Punkte. So können wir mit einem Lachen auf dem Gesicht nach Hause fahren. Aber über alles andere müssen wir uns Gedanken machen. Wenn man in der zweiten Hälfte immer wieder Pausen macht, kann man nicht in den nötigen Rhythmus kommen. Mit dem einzigen Schuss auf unser Tor bekommen wir einen Treffer. So sind in den letzten zwei Minuten noch negative Gedanken aufgekommen. Die brauchen wir nicht.

Ich habe von Anfang an gesagt, dass es keine einfachen Spiele geben wird. Sicher gibt es wenige Gegner, die so spielen wie Andorra. Aber wir werden weitere harte Gegner haben. Wir brauchen gegen jede Mannschaft 100 bis 120 Prozent Leistung.

Fabian Schär, Abwehrspieler der Schweiz:
Wir haben Andorra ernst genommen, waren uns bewusst, dass es ein schweres Spiel wird. Wir haben uns zu wenige Chancen herausgespielt, sind froh, dass wir dieses Spiel hinter uns haben und die drei Punkte mitnehmen können. Es ist ein toller Start in die Quali, wir sind zufrieden mit den neun Punkten.

Admir Mehmedi, Stürmer der Schweiz:
Nach meinem Tor habe ich gedacht, dass nichts mehr passieren kann. Dieses Spiel hat wieder ein Mal gezeigt, dass man jeden Gegner ernst nehmen muss. Der Gegner hat viel provoziert, lag nach jeder Berührung am Boden, es war kein einfaches Spiel für uns. Abhaken, weiterschauen, drei Spiele, neun Punkte - so muss es weitergehen!

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