Viele Umstellungen gegen Finnland

Österreichs Teamchef Marcel Koller muss im Test gegen die Finnen einige Spielerwechsel vornehmen. Baumgartlinger und Schaub fehlen verletzt, neu im Kader ist Debütant Florian Grillitsch.

Nach Moldawien ist vor Finnland
Nach Moldawien ist vor Finnland ©Getty Images

Für das österreichische Nationalteam geht es vier Tage nach dem 2:0-Sieg über Moldawien freundschaftlich weiter. Die ÖFB-Auswahl trifft am Dienstag in Innsbruck auf Finnland (20.45 Uhr). Für Marcel Koller wäre der Test eine perfekte Möglichkeit das neue Spielsystem zu vertiefen, auch wenn er nicht ganz freiwillig einige Spieler vorgeben muss.

Der Schweizer auf der Bank der Österreicher muss allen voran auf Kapitän Julian Baumgartlinger verzichten. Der Salzburger hat sich nach seiner Sperre gegen Moldawien mit einer Zehenverletzung aus dem Team-Camp verabschiedet. Ebenso fällt der bereits angeschlagene Torhüter Andreas Lukse aus. Für ihn nominierte Koller erstmals Markus Kuster vom SV Mattersburg.

Für wenig Überraschung sorgte die Nachnominierung von Florian Grillitsch vom SV Werder Bremen. Der Offensivspieler stand schon länger auf der Liste des Teamchefs und ist nun Nutznießer einer Muskelverletzung von Louis Schaub, der aus dem Team ausscheiden musste.

Marcel Sabitzer, der am Freitag getroffen hatte, ist aufgrund einer leichten Erkrankung fraglich. David Alaba könnte eine Pause bekommen, da er mit Bayern München zahlreiche Spiele hinter und vor allem noch vor sich hat. Auf die Kapitänsfrage angesprochen, gab der Teamchef bekannt, dass es ist gut möglich sei, dass auch hier ein paar Änderungen vorgenommen werden.

In den bisherigen zehn Partien gegen Finnland ging Österreich achtmal als Sieger vom Platz, zuletzt 2012 in Klagenfurt. In Innsbruck möchte das Team natürlich ebenso erfolgreich sein. Ob Koller wieder auf das 3-4-3 aus dem Spiel gegen die Moldawier setzen wird, wird sich zeigen. Jedenfalls wäre das freundschaftliche Aufeinandertreffen eine gute Gelegenheit, sollte es eine neue, feste Spielart des ÖFB-Teams werden.

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