"Wir wollen den Europameister schlagen"

Mt Spannung wartet die Schweiz auf den ersten Gegner in der Qualifikation zur FIFA-WM 2018. In Basel geht es gegen Europameister Portugal. Doch Fabian Schär glaubt an den Sieg.

Fabian Schär will gegen Portugal nicht das Nachsehen haben wie bei der EURO 2016 gegen Polen
Fabian Schär will gegen Portugal nicht das Nachsehen haben wie bei der EURO 2016 gegen Polen ©Getty Images

Mittlerweile hat sich die Schweiz vom unglücklichen Aus nach Elfmeterschießen bei der UEFA EURO 2016 in Frankreich gegen Polen erholt, nun steht die nächste große Aufgabe auf dem Programm. In der Qualifikation für die FIFA-WM 2018 geht es am Dienstag in Basel gegen keinen Geringeren als gegen Portugal.

"Wir werden alles versuchen, um die erste Mannschaft zu sein, die den Europameister schlägt", sagt Fabian Schär von der TSG 1899 Hoffenheim. Das Selbstvertrauen bei der Truppe von Nati-Trainer Vladimir Petković ist ungebrochen hoch, Ziel ist mindestens Platz zwei in der Gruppe B, um wenigstens die Play-offs zu erreichen.

Klar, besser wäre der Gruppensieg, um jeden Zweifel an der Qualifikation aus dem Weg zu räumen. Ein Erfolg gegen das Team um Superstar Cristiano Ronaldo, der in den ersten beiden Qualifikationsspielen geschont werden soll, wäre ein wichtiger Schritt dahin. Ansonsten ist diese Gruppe mit Andorra, Lettland, den Färöer Inseln oder Ungarn nicht unlösbar, auch wenn Petković betont: "Wir dürfen uns nicht einen oder gar zwei Fehltritte erlauben."

Der Europameister jedenfalls wird das Spiel keineswegs locker nehmen. Denn nicht nur Trainer Fernando Santos weiß, zu welchen Leistungen die Schweiz in der Lage ist. Auch Legende Luís Figo hebt warnend den Finger, wenn er sagt: "Ich weiß, dass sie zuletzt bei großen Turnieren dabei waren und die Gruppenphase überstanden haben. Ich kenne einige Spieler: Shaqiri, Xhaka, Behrami. Viele spielen in großen Ligen."

Auf den verletzten Xherdan Shaqiri muss die Nati jedoch verzichten. Insgesamt setzt Petković auf seinen EM-Kader, aber für die rechte Seite muss er eine Lösung finden. In Frage kommen auf dem Flügel Breel Embolo oder Renato Steffen. Für Letztgenannten wäre es das Debüt in der Schweizer Nationalmannschaft. Und es wäre kein schlechter Start in eine möglicherweise viel versprechende Länderspielkarriere.

Schweiz gegen Portugal: Eines der Highlights am ersten Spieltag der WM-Qualifikation. Und mit einem Sieg könnte es das heimische Team zu einem noch größeren Höhepunkt für die eigenen Fans werden lassen.

 

 

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