Hamrén-Nachfolger: Schweden baut auf Andersson

Nach der UEFA EURO 2016 benötigt Schweden einen neuen Nationaltrainer und hat jetzt mit Janne Andersson den Nachfolger von Erik Hamrén gefunden.

Janne Andersson holte 2015 mit Norrköping die schwedische Meisterschaft
Janne Andersson holte 2015 mit Norrköping die schwedische Meisterschaft ©Getty Images

"Ich fühle mich geehrt und bin einfach nur dankbar", so die erste Reaktion von Janne Andersson bei seiner Präsentation als zukünftiger Nationaltrainer Schwedens. Nach der UEFA EURO 2016 wird er Erik Hamrén beerben.

Hamrén hatte den Schwedischen Fußballverband (SvFF) im Februar informiert, dass er sein Amt nach dem Sommer abgeben wird. Seit November 2009 ist er für die schwedische Nationalelf verantwortlich.

Sein Nachfolger wird der 53-jährige Andersson, der IFK Norrköping letzte Saison erstmals seit 1989 zur Meisterschaft führen konnte. Er verzichtet also freiwillig auf eine Teilnahme an der Qualifikation zur UEFA Champions League, um die Tre Kronor auf die Qualifikation zur FIFA-Weltmeisterschaft vorzubereiten. Andersson beschrieb dies als "spannende Herausforderung."

SvFF-Generalsekretär Håkan Sjöstrand fügte hinzu: "Wir sind stolz darauf, Janne Andersson verpflichtet zu haben. Wir haben einen erfahrenen Fachmann gesucht. Mit Janne Andersson haben wir diesen gefunden. Er steht für harte Arbeit und Integrität.

Schweden: Top-Tore aus der Qualifikation
Schweden: Top-Tore aus der Qualifikation

Andersson begann seine Trainerkarriere 1990 als Assistent von Stuart Baxter in Halmstad und arbeitete später unter Tom Prahl und Jonas Thern. Im Jahr 2004 wurde er Cheftrainer von Halmstad und gleich nach seiner ersten Saison wurde er in Schweden als Trainer des Jahres ausgezeichnet.

Nach einer kurzen Amtszeit bei Örgryte (2010) unterschrieb Andersson ein Jahr später bei Norrköping. Erst hielt er das Team in der ersten Liga und 2015 folgte mit dem Titelgewinn der große Wurf. Sein letztes Spiel als Norrköping-Trainer steigt am 29. Mai zuhause gegen Elfsborg. Doch erst am 6. September wird er in der Friends Arena beim Heimspiel in der Qualifikation zur FIFA-WM gegen die Niederlande erstmals an der Seitenline der Nationalmannschaft stehen. Die weiteren Gruppengegner von Schweden heißen Luxemburg, Bulgarien, Frankreich und Belarus.

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