Das Beste der Fußballwoche

Österreich, die Tschechische Republik, England und Island sind qualifiziert und Wayne Rooney hat einen Rekord aufgestellt - die Highlights der letzten beiden Quali-Spieltage gibt es hier.

Österreich feiert die Qualifikation für die Endrunde
©AFP/Getty Images

Bisher wurden mehr als 150 Spiele in der Qualifikation zur UEFA EURO 2016 ausgetragen, alle Highlights finden Sie hier.

Teams: Österreich, Tschechische Republik, England, Island,
Im Oktober finden noch 52 Qualifikationsspiele statt, doch für diese vier Teams sind das nur noch Testspiele – England hat sich am Samstag als erstes qualifiziert, am folgenden Abend setzten sich die Tschechische Republik und Island durch. Gestern Abend hat sich Österreich durch einen spektakulären 4:1-Sieg in Schweden als viertes Team qualifiziert. "Für uns alle wird ein Traum wahr", sagte David Alaba.

Spieler: Wayne Rooney (England)
Sir Bobby Charltons Rekord von 49 Länderspieltoren war seit dessen Karriereende 1970 unberührt, doch Wayne Rooney konnte diesen Rekord im Spiel gegen San Marino einstellen; beim 2:0-Sieg gegen die Schweiz verwandelte er einen Elfmeter und brach den Rekord endgültig. "Es hat die letzten Spiele eigentlich genervt", sagte Rooney. "Ich bin froh, dass das jetzt aus dem Weg ist und ich mich wieder auf den Fußball konzentrieren kann."

Tor (Qualifikation): İlkay Gündoğan (Deutschland)
Schottland machte es Deutschland nicht einfach und glich in der ersten Halbzeit zwei Mal aus. Doch kurz nach dem Seitenwechsel spielte Thomas Müller einen großartigen Doppelpass mit Gündoğan, der das Siegtor zum 3:2 erzielte – die Endrunde ist für Deutschland zum Greifen nah.

Tor (Freundschaftsspiel): Blaise Matuidi (Frankreich)
Als Gastgeber der Endrunde muss Frankreich nicht an der Qualifikation teilnehmen – sie spielen stattdessen Freundschaftsspiele gegen die Teams aus der Gruppe I. Am Montag ging es gegen Serbien und Matuidi erzielte zwei Tore beim 2:1-Sieg; das zweite war ein Volley aus 25 Metern.

Nummer: 31
Die Anzahl der Mannschaften, die im Oktober noch um die letzten 19 Startplätze kämpfen. Dazu gehören neben Nordirland und Wales auch einige andere, die noch nie an einer Endrunde teilgenommen haben.

Achtung: Luxemburg
Luxemburg hoffte, im Spiel gegen Belarus den vierten Platz in der Gruppe C ergattern zu können - doch dann standen sie vor einem unerwarteten Problem: "16 meiner 20 Spieler haben eine Lebensmittelvergiftung", sagte Trainer Luc Holtz. "Auch ein paar der Betreuer hat es erwischt – zum Glück haben wir zwei Ärzte dabei, weil von denen auch einer flachliegt. Den Spielern war die ganze Nacht über schlecht, ab vier Uhr sind sie dann zu den Ärzten gegangen." Wahrscheinlich geht es ihnen nach der 0:2-Niederlage auch nicht viel besser.

Bart des Schreckens: Jo Inge Berget
Insgesamt waren es ein paar brauchbare Wochen für den behaarten Berget: Durch seine Tore hat sich Malmö für die Gruppenphase der UEFA Champions League qualifiziert, und jetzt kam er zu seinem ersten Einsatz im Nationalteam. Berget setzte sich gegen Kroatien stark in Szene: Er trickste Darijo Srna aus und erzielte das Führungstor, das zweite Tor bereitete er vor. "Er stand mir im Weg, ich wurde praktisch dazu gezwungen", erklärte Berget seinen Treffer.

Zitat: "Als ich angefangen habe, Fußball zu spielen, habe ich nie davon geträumt, dass dies passieren könnte." 
Aron Gunnarsson, Kapitän der isländischen Nationalmannschaft, nach der erfolgreichen Qualifikation.

Foto: Sie müssen es uns glauben – irgendwo hier ist Miguel Veloso nach seinem Siegtor in der Nachspielzeit gegen Albanien.

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Nächstes Mal:
Es läuft auf Folgendes hinaus: Am 13. Oktober um ungefähr 22.45 Uhr MEZ werden wir die 19 automatisch qualifizierten Teams und die acht Mannschaften, die noch an den Play-offs teilnehmen müssen, kennen.

Highlights
Donnerstag, 8. Oktober: 20.45 MEZ – Republik Irland - Deutschland, Nordirland - Griechenland, Portugal - Dänemark
Freitag, 9. Oktober: 20.45 MEZ – Liechtenstein - Schweden, Moldawien - Russland, Spanien - Luxemburg
Samstag, 10. Oktober: 18.00 MEZ – Kasachstan - Niederlande, Aserbaidschan - Italien; 20.45 MEZ – Kroatien - Bulgarien, Tschechische Republik - Türkei, Bosnien und Herzegowina - Wales
Sonntag, 11. Oktober: 18.00 MEZ – Finnland - Nordirland, Armenien - Albanien, Serbien - Portugal; 20.45 MEZ – Ukraine - Spanien
Montag, 12. Oktober: 18.00 MEZ – Russland - Montenegro, Schweden - Moldawien; 20.45 MEZ – Albanien - Portugal, Deutschland - Georgien, Nordirland - Ungarn
Dienstag, 13. Oktober: 20.45 MEZ – Niederlande - Tschechische Republik, Türkei - Island, Belgien - Israel, Italien - Norwegen

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