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Dzyuba will mit Russland angreifen

Stürmer Artem Dzyuba erlebte mit dem FC Rostov einen guten Saisonstart und erzielte sechs Tore in vier Spielen - nun steht er gegen Nordirland vor seinem Pflichtspieldebüt für Russland.

Artem Dzyuba feiert einen Treffer für Spartak Moskva in der letzten Saison
Artem Dzyuba feiert einen Treffer für Spartak Moskva in der letzten Saison ©Getty Images

Wenn der Schnee im März nicht eingegriffen hätte, gäbe es wohl kaum Zweifel, wer für Russland gegen Nordirland im Angriff auflaufen würde. Aber sechs Monate später hat sich Artem Dzyuba nun aufgemacht, Aleksandr Kerzhakov den Thron streitig zu machen.

Dzyuba führt die Torschützenliste der russischen Premier League im Moment mit sechs Treffern für den FC Rostov an und steht nach einigen Testspieleinsätzen und Abenden auf der Bank nur vor seinem Pflichtspieldebüt - wobei er das auch ein bisschen dem Formverlust von Kerzhakov vom FC Zenit St Petersburg zu verdanken hat.

"Ich hoffe sehr, in Belfast zu spielen", so der Stürmer. "Ich habe bislang erst zwei Freundschaftsspiele bestritten und saß in der Quali gegen Aserbaidschan und Portugal auf der Bank. Nun ist die beste Chance, psychologisch gesehen bin ich bereit von Anfang an zu spielen. Ich will der Mannschaft helfen."

Die Mannschaft von Fabio Capello steht aber bislang so oder so sehr gut da, nachdem in Gruppe F der Qualifikation zur FIFA-Weltmeisterschaft vier der ersten fünf Spiele gewinnen konnte. Nach der Niederlage gegen Portugal zuletzt hat man zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer von der Iberischen Halbinsel, wobei Russland noch zwei Spiele mehr hat - das erste davon findet im Windsor Park statt. "Die Nordiren sind echte Kämpfer und starke Charaktere", warnte Dzyuba. "Sie sind technisch nicht so stark, aber das kompensieren sie mit ihrer tollen Einstellung."

Nachdem es in der Liga schon so gut klappt, will Dzyuba nun auch für sein Land treffen. "Ich hoffe, ich werde weiter treffen und ich werde alles dafür tun, um der Mannschaft zu helfen." Russland dürfte in Belfast sicherlich nichts gegen das ein oder andere Tor von Dzyuba haben und spätestens dann hätte er wohl bewiesen, dass es falsch war, ihn nicht für die UEFA EURO 2012 zu berücksichtigen.