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Deschamps mahnt: "Keine Limits" für Frankreich

Didier Deschamps möchte seinen starken Start als französischer Nationaltrainer untermauern und ist "vor den Quali-Spielen im März gegen Georgien und Spanien riesig stolz".

Deschamps mahnt: "Keine Limits" für Frankreich
Deschamps mahnt: "Keine Limits" für Frankreich ©UEFA.com

Als Spieler war Didier Deschamps für Frankreich bereits erfolgreich – nun ist er drauf und dran, auch ein großer Nationaltrainer zu werden.

Als nimmermüder Mittelfeldspieler führte Deschamps Les Bleus als Kapitän sowohl zum Sieg bei der FIFA-WM 1998 als auch der UEFA EURO 2000. Aber auch das Leben auf der Trainerbank scheint ihm zu gefallen: Zuerst erreichte er 2004 mit AS Monaco FC das Endspiel der UEFA Champions League, bevor er für Juventus und Olympique de Marseille verantwortlich war.

Das Land rief und nach dem Abgang von Laurent Blanc nach der UEFA EURO 2012 folgte Deschamps diesem Ruf. Nach drei Pflichtspielen unter ihm ist Frankreich Zweiter der Gruppe I der Qualifikation zur FIFA-WM 2014, bevor es im März gegen Georgien und Spanien geht.

"Ich bin wirklich stolz darauf, jetzt Nationaltrainer zu sein", sagt der 44-jährige Deschamps. "Meine größten Erlebnisse als Spieler hatte ich in der Nationalelf. Ich hatte das Glück, 103 Länderspiele absolvieren und die WM im eigenen Land gewinnen zu dürfen, dazu noch die Europameisterschaft. Besser geht es doch nicht. Heute genieße ich meine neue Rolle und bin sehr stolz darauf. Heute bin ich von meinen Spielern abhängig, meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass sie das Nationaltrikot mit Hingabe und Leidenschaft tragen."

"Ich habe meine Spielerkarriere vor zehn Jahren beendet, aber die meisten Spieler, die ich hier trainiere, haben mich noch im Fernsehen spielen gesehen. Sie haben also einen gewissen Respekt. Aber es war damals eine ganz andere Zeit. Ich versuche heute, aus meinen Spielern das Beste herauszuholen und dafür zu sorgen, dass sie alle denselben Teamgeist haben. Ich bin nicht ihr Freund und nicht ihr Feind, ich bin hier, um ihnen zu helfen. Ich will ihnen keine Grenzen setzen, im Fußball ist alles möglich. Selbst wenn man gegen einen schier übermächtigen Gegner mit absoluten Weltklassespielern spielt, hat man die Chance, mit viel Selbstvertrauen ein gutes Ergebnis zu holen."