Qualifikation geht in entscheidende Phase

Wenn in der kommenden Woche die ersten Spiele nach der Sommerpause anstehen, dann wird es in der Qualifikation zur UEFA-U21-Europameisterschaft vielleicht die ersten Entscheidungen geben.

Im November feierte der Niederländer Georginio Wijnaldum (links) seinen Treffer gegen Spanien mit Rens van Eijden
Im November feierte der Niederländer Georginio Wijnaldum (links) seinen Treffer gegen Spanien mit Rens van Eijden ©Getty Images

Wenn in der kommenden Woche die ersten Spiele nach der Sommerpause anstehen, dann wird es in der Qualifikation zur UEFA-U21-Europameisterschaft vielleicht die ersten Entscheidungen geben.

Nur die Niederländer und die Tschechische Republik haben bislang alle Partien gewinnen können. Mit einem Sieg in Liechtenstein können die Niederländer am Mittwoch die Gruppe 4 endgültig für sich entscheiden. Die Spanier, die Platz zwei innehaben, liegen sechs Punkte hinter den Niederlanden und müssen in Finnland unbedingt gewinnen, um noch eine Chance auf den Gruppensieg zu haben.

Die Tschechische Republik kann mit einem Sieg gegen San Marino bereits frühzeitig Gruppensieger werden, sollte Deutschland gegen die zweitplatzierten Isländer in Gruppe 5 eine Niederlage vermeiden. Nach einem 2:2-Heimremis im letzten Spiel am 2. März gegen Island kann Titelverteidiger Deutschland, realistisch gesehen, nur noch als einer der vier besten Gruppenzweiten die Play-offs erreichen, was Trainer Rainer Adrion nur allzu gut weiß.

"Es ist unser Ziel, die restlichen drei Partien zu gewinnen - nur dann haben wir noch eine Chance, die Play-offs zu erreichen", sagte Adrion. "Ich bin zuversichtlich, dass wir gewinnen werden, weil unsere Spieler das Potenzial dafür haben, und wir vertrauen auf den Kader, den wir für dieses ungemein wichtige Spiel zusammengestellt haben."

Russland und Rumänien liegen in Gruppe 1 punktgleich an der Spitze und können es sich vor dem direkten Duell im kommenden Monat im rumänischen Botosani nicht leisten, gegen Lettland bzw. Moldawien Punkte liegen zu lassen. Richtig spannend geht es noch in Gruppe 3 zu: Wales führt drei Punkte vor Italien die Tabelle an, aber auch Ungarn und Bosnien-Herzegowina sind bei einem Spiel weniger noch im Rennen. Die beiden letztgenannten müssen im direkten Duell in Zenica antreten. Während Bosnien-Herzegowina den dritten Sieg in Folge einfahren will, kann Ungarn mit einem Dreier an Italien vorbeiziehen.

In Gruppe 10 können die Österreicher, die punktgleich mit Schottland an der Spitze stehen, mit einem Heimsieg gegen Belarus einen wichtigen Schritt Richtung Gruppensieg machen. Schottland spielt als nächstes am 3. September gegen Belarus, ehe es vier Tage später in Aberdeen gegen Österreich möglicherweise um den Gruppensieg geht, doch auch Belarus ist bei einem Spiel weniger noch richtig gut im Rennen. Tabellenführer Kroatien kann derweil in Gruppe 7 mit einem Sieg gegen Norwegen fast schon alles klar machen, sollten die Slowakei und Serbien im direkten Duell nur Unentschieden spielen. In Gruppe 8 will unterdessen Frankreich mit einem Sieg gegen Belgien mit Tabellenführer Ukraine gleichziehen, bevor die Franzosen am 3. September in Kiew antreten müssen.

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