
| E | Zypern | Island | ||||
| F | Israel | Russland | ||||
| I | Georgien | Spanien | ||||
| D | Rumänien | Andorra | ||||
| G | Bosnien und Herzegowina | Lettland | ||||
| B | Bulgarien | Armenien | ||||
| D | Türkei | Estland | ||||
| E | Norwegen | Slowenien | ||||
| G | Slowakei | Liechtenstein | ||||
| A | Serbien | Wales | ||||
| C | Schweden | Kasachstan | ||||
| D | Ungarn | Niederlande | ||||
| E | Schweiz | Albanien | ||||
| H | San Marino | Montenegro | ||||
| C | Österreich | Deutschland | ||||
| A | Belgien | Kroatien | ||||
| B | Italien | Malta | ||||
| H | Polen | Moldawien | ||||
| F | Nordirland | Luxemburg | ||||
| G | Griechenland | Litauen | ||||
| A | Schottland | EJRM | ||||
| H | England | Ukraine | ||||
| I | Frankreich | Belarus | ||||
| F | Portugal | Aserbaidschan |
Die Slowenen waren zwar der erwartet unangenehme Gegner, am Ende aber gewannen die Schweizer ihr Auftaktspiel in der Qualifikation zur FIFA-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien mit 2:0. Die Mittelfeldspieler Granit Xhaka und Gökhan Inler waren die Torschützen, die Ottmar Hitzfeld und die Fußball-Schweiz fürs Erste aufatmen ließen. Ein Platzverweis gegen Tranquillo Barnetta fiel am Ende nicht ins Gewicht.
Der Angriff, der den Schweizern letztlich den Weg zu diesem Auswärtssieg ebnete, startete weit in der eigenen Platzhälfte, führte über sechs Stationen und endete mit lautem Jubel im Gästesektor: Gökhan Inler, Stephan Lichtsteiner, Xherdan Shaqiri, Tranquillo Barnetta und Valon Behrami hießen die Spieler, die den Ball nach vorne trieben; Granit Xhaka war der Mann, der die bis dahin beste Schweizer Offensivaktion mit einem Flachschuss in die rechte Ecke vollendete (20.).
Die Schweiz führte und ließ damit kurz vergessen, dass sie nur mühsam ins Spiel gekommen war und auf einen technisch und physisch guten Gegner traf, der ihr das Leben auch danach zuweilen schwer machte – besonders bis zum Seitenwechsel.
Zwar hätte die Mannschaft Ottmar Hitzfelds einen weiteren Treffer bis zur Pause erzielen können – durch Eren Derdiyok, der mit einem Drehschuss aus kurzer Distanz den rechten Pfosten erzittern ließ, oder durch Xherdan Shaqiri, der aus guter Position zum Abschluss kam.
Die Schweizer hätten sich aber auch nicht beklagen dürfen, wäre ein Tor der Slowenen gefallen. Zweimal waren die Gäste auf Diego Benaglio, ihren Schlussmann, angewiesen, um den Vorsprung zu halten. Einmal lenkte er einen Kopfball von Tim Matavž übers Tor (28.), ein anderes Mal klärte er gegen den alleine vor ihm aufgetauchten Angreifer mit dem Bein zur Ecke (32.). Matavžs Torgefährlichkeit war vor der Partie ein Thema bei den Schweizern gewesen, in diesen Szenen zeigte er sie.
Nach der Pause war es nicht so, dass die Slowenen stark nachgelassen hätten, die Schweizer aber bekamen das Spiel und die gegnerische Offensive vorerst besser in den Griff, noch zupackender, kompakter verteidigten sie. Klare Chancen der Slowenen blieben bis zum Schluss aus.
Die Selbstsicherheit der Schweiz wurde aber nicht nur durch die noch konsequentere Abwehrarbeit beeinflusst, sondern auch durch ein zweites, sehenswertes Ereignis, das den Slowenen den Wind aus den Segeln nahm. Gökhan Inler zog aus über 20 Metern mit seinem schwächeren linken Fuß ab – und sah, wie der Ball in der linken halbhohen Ecke zum 2:0 einschlug (51.).
Dieses zweite Tor erwies sich bereits als Vorentscheidung. Nach vorne war von den Schweizern zwar nicht mehr viel zu sehen, hinten machten sie aber kaum mehr Fehler, die den Sieg gefährdet hätten. Einzige Ausnahme war eine unnötige Aktion Barnettas. Zunächst verlor er den Ball an Mišo Brečko, dann riss er den slowenischen Rechtsverteidiger kurz vor dem Schweizer Sechzehner um und sah kurz darauf die Gelb-Rote Karte (75.). Glück für Barnetta, hatte dies keine Konsequenzen. Am Dienstag gegen Albanien ist er dennoch gesperrt.
©UEFA.com 1998-2013. All rights reserved.
http://de.uefa.com/worldcup/season=2014/matches/round=2000294/match=2008658/postmatch/report/index.html#schweiz+macht+ersten+schritt