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Große Euphorie in der EJR Mazedonien

Veröffentlicht: Donnerstag, 7. Februar 2013, 15.10MEZ
"Das war ohne Zweifel die beste Halbzeit, die wir jemals gespielt haben", sagte Trainer Cedomir Janevski nach dem 3:0-Sieg der EJR Mazedonien im Freundschaftsspiel gegen Dänemark.
von Emil Gasevski
aus Skopje
Große Euphorie in der EJR Mazedonien
Die Mazedonier bejubeln ein Tor beim 3:0-Sieg im Freundschaftsspiel gegen Dänemark ©www.ekipa.com.mk

Veröffentlicht: Donnerstag, 7. Februar 2013, 15.10MEZ

Große Euphorie in der EJR Mazedonien

"Das war ohne Zweifel die beste Halbzeit, die wir jemals gespielt haben", sagte Trainer Cedomir Janevski nach dem 3:0-Sieg der EJR Mazedonien im Freundschaftsspiel gegen Dänemark.

"Eine denkwürdige Nacht" lautete nur eine der Schlagzeilen in Skopjes Zeitungen nach der sensationellen Leistung der EJR Mazedonien beim 3:0-Erfolg im Freundschaftsspiel gegen Dänemark.

Bereits nach 25 Minuten lag die Mannschaft von Trainer Cedomir Janevski mit 3:0 in Führung. Die Treffer von Kapitän Goran Pandev, Agim Ibraimi und Nikolce Noveski sorgten für den dritten Heimsieg in Folge, und das gegen ein Team, das auf Platz 23 der FIFA-Weltrangliste liegt. "Das war ohne Zweifel die beste Halbzeit, die wir jemals gespielt haben", sagte Janevski.

"Vor dem Spiel war ich etwas besorgt, weil viele unserer Spieler nicht im Wettkampfrhythmus sind, aber sie haben gezeigt, dass wir mit guter Organisation und Disziplin auch gegen die besten Mannschaften mithalten können. Wir verbessern uns Schritt für Schritt und ich freue mich darüber."

Die Dänen hatten eine starke Mannschaft aufgeboten, einzig Niklas Bendtner fehlte. Daher suchte Trainer Morten Olsen die Schuld bei sich. "Ich übernehme die Verantwortung dafür", sagte er. "Wir haben mit drei Technikern im Mittelfeld gespielt und das funktioniert auf so einem Platz nicht. Ich glaube trotzdem noch, dass wir eine gute Mannschaft haben."

Die Mazedonier hingegen müssen beim nächsten Spiel beweisen, was sie wirklich draufhaben. Am 22. März geht es zu Hause gegen Belgien, den Ersten der Gruppe A. Für Janevski wird es ein ganz besonderes Spiel werden, da er einen Großteil seiner aktiven Karriere in Belgien verbracht hat.

"Belgien ist meine zweite Heimat, meine Familie lebt dort. Aber im Fußball ist kein Platz für Sentimentalitäten", sagte er. "Ich bin jetzt Trainer von Mazedonien. Ich wurde hier geboren und ich werde zusammen mit meinen Spieler alles dafür tun, um für das Spiel gegen Belgien bereit zu sein. Aber jeder sollte gewarnt sein, wir dürfen nach unserem Sieg nicht den Kopf verlieren: Wir müssen auf dem Boden bleiben."

Letzte Aktualisierung: 07.02.13 16.39MEZ

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