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Schweiz mit torlosem Remis

Veröffentlicht: Mittwoch, 6. Februar 2013, 22.32MEZ
Griechenland - Schweiz 0:0
Die Schweiz und Griechenland trennen sich in Piräus torlos – ein Remis der langweiligsten Sorte.
von Michael Schifferle
Schweiz mit torlosem Remis
Das Team von Ottmar Hitzfeld kam nicht über ein torloses Remis gegen Griechenland hinaus ©Getty Images

Veröffentlicht: Mittwoch, 6. Februar 2013, 22.32MEZ

Schweiz mit torlosem Remis

Griechenland - Schweiz 0:0
Die Schweiz und Griechenland trennen sich in Piräus torlos – ein Remis der langweiligsten Sorte.

In der Tat, er spielte: Yann Sommer stand im Schweizer Tor, und damit nährte Ottmar Hitzfeld die Gerüchte, dass der Keeper des FC Basel 1893 auch auf Zypern den gesperrten Diego Benaglio vertreten wird – und nicht Marco Wölfli vom BSC Young Boys, die eigentliche Nummer zwei.

Sommer hütete in Piräus das Schweizer Tor, im Mittelfeld durfte Pirmin Schwegler eine Kostprobe seines Könnens abgeben und Linksverteidiger Ricardo Rodriguez und Mittelfeldmann Granit Xhaka bekamen mal wieder Spielpraxis – anders als bei ihren Vereinen, dem VfL Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg.

Ein weiterer Akteur, der zu Selbstvertrauen hätte kommen sollen, fiel kurz vor dem Spiel aus: Eren Derdiyok plagte das Sprunggelenk, für ihn begann Admir Mehmedi.

Dies waren die Personalien, die vor der Partie interessiert hatten – und damit mehr Gesprächsstoff lieferten als das Spiel, das sich im Stadion von Olympiacos FC zutrug. Denn in diesem bestätigten sich die Befürchtungen, die man zuvor hatte haben müssen: Es war ein sportlich unwichtiges Freundschaftsspiel im Februar, ohne Spannung, Phantasie und Leidenschaft – ein Test, wie er für die Schweizer Nationalmannschaft zur Gewohnheit geworden ist. Die fehlende Form mancher Akteure tat ihr Übriges.

Zwar waren die Schweizer in einigen Phasen ball- und kombinationssicher, doch fehlten zumeist Tempo, Aggressivität und Zielstrebigkeit, um auch nur in Ansätzen torgefährlich zu sein. Dasselbe galt für die Griechen, und so entstand Spiel, in dem sich keiner wehtat, in dem kaum einer Auffälliges leistete.

Bedeutendste Ausnahme war elf Minuten vor der Pause ein Kopfball Johan Djourous, der zur Überraschung der meisten Zuschauer im Tor landete – dem aber die Anerkennung verweigert wurde: Schiedsrichter Alberto Mallenco ahndete ein Aufstützen des Verteidigers. Als längst die zweite Hälfte lief, schoss Rodriguez aus 20 Metern aufs Tor - und die Griechen köpften derweil das eine oder andere Mal in die Richtung von Torhüter Sommer, mehr brachten auch sie nicht zustande.

Ein Gewinner war an diesem Abend immerhin Haris Seferovi: Der Angreifer kam erstmals in der Schweizer A-Nationalmannschaft zum Einsatz.

Letzte Aktualisierung: 08.05.14 6.21MEZ

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