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Fomenko der ukrainische Hoffnungsträger

Veröffentlicht: Montag, 4. Februar 2013, 19.21MEZ
"Wir haben ein Sprichwort, das besagt, dass es immer noch Hoffnung gibt, selbst wenn es so aussieht, als gäbe es keine mehr", so der neue ukrainische Nationaltrainer Mykhailo Fomenko.
von Igor Linnyk
aus Kiew
Fomenko der ukrainische Hoffnungsträger
Der ukrainische Nationaltrainer Mykhailo Fomenko hat noch nicht aufgegeben ©Olexandr Zadiraka

Veröffentlicht: Montag, 4. Februar 2013, 19.21MEZ

Fomenko der ukrainische Hoffnungsträger

"Wir haben ein Sprichwort, das besagt, dass es immer noch Hoffnung gibt, selbst wenn es so aussieht, als gäbe es keine mehr", so der neue ukrainische Nationaltrainer Mykhailo Fomenko.

Die Ukraine, Co-Gastgeber der UEFA EURO 2012, liegt in der Qualifikation zur FIFA-Weltmeisterschaft in Gruppe H nach zwei Punkten aus den ersten drei Spielen nur auf dem fünften Rang - für eine Teilnahme an der Endrunde in Brasilien im Sommer 2014 fehlt noch einiges.

Doch der 64-jährige Mykhailo Fomenko, der seinen ehemaligen Teamkollegen vom FC Dynamo Kyiv, Oleh Blokhin, ersetzt hat, wirft noch lange nicht das Handtuch und will mit dem Testspiel am Mittwoch gegen Norwegen eine neue Ära einläuten. "Wir wollen uns immer noch für Brasilien qualifizieren", so der Fußballlehrer. "Es ist schwer, aber wir haben ein Sprichwort, das besagt, dass es immer noch Hoffnung gibt, selbst wenn es so aussieht, als gäbe es keine mehr."

Fomenko, der 24 Länderspiele für die Sowjetunion bestritt, gewann mit Dynamo und Blokhin 1975 den Pokal der Pokalsieger und den UEFA-Superpokal. Seine Trainererfahrung reicht bis ins Jahr 1979 zurück, als er als 31-Jähriger mit dem FC Frunzenets Sumy seinen ersten Klub übernahm. Blokhin konzentriert sich nun ausschließlich auf Dynamo, traf sich vorher aber nochmals mit seinem alten Teamkollegen in Spanien, um über die Nationalmannschaft zu sprechen. "Wir haben über viele Dinge gesprochen", so Fomenko. "Ich wollte seine Meinung zu jedem einzelnen Spieler hören."

Am Mittwoch kann Fomenko seine neu formierte Mannschaft das erste Mal in Aktion sehen. Einer von sieben nominierten Dynamo-Akteuren, der 23-jährige Mittelfeldspieler Andriy Bogdanov, könnte dabei sein Debüt feiern, während die Flügelspieler Denys Oliynyk vom FC Dnipro Dnipropetrovsk und Mykola Morozyuk vom FC Metalurh Donetsk nach langer Abwesenheit wieder zurück in der Nationalmannschaft sind.

Mit der Nichtnominierung des 32-jährigen Serhiy Nazarenko - bester ukrainischer Spieler bei der UEFA EURO 2012 - sorgte Fomenko, der als Schüler des legendären Dynamo-Trainers Valeriy Lobanovskiy gilt, für großes Aufsehen. "Man sieht heute im Fußball kaum noch starre taktische Modelle", so der Trainer. "Wir müssen im Spiel variabel sein, und das sollte nicht zum persönlichen Nachteil werden."

Bis zum ersten Pflichtspiel am 22. März in Polen will Fomenko seine Mannschaft taktisch perfekt eingestellt haben. "Das Wichtigste ist, dass wir in Warschau gut spielen", meinte er, und er fügte hinzu: "Ich bin glücklich, dass sich unsere Spieler nicht mit den Niederlagen abgefunden haben und es an uns selbst liegt."

"Viele denken, dass wir abenteuerlich spielen werden, weil wir nichts zu verlieren haben - aber das werden wir nicht. Wir spielen so Fußball, wie wir es zu dieser Zeit können."

Letzte Aktualisierung: 08.05.14 6.30MEZ

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