
Bundestrainer Joachim Löw gehen für das Länderspiel am Mittwoch gegen die Niederlande die Spieler aus. Vor allem in der Abwehr wird es eng: Nach der Absage von Jérôme Boateng vom FC Bayern München wird nun auch Marcel Schmelzer vom Deutschen Meister Borussia Dortmund verletzungsbedingt in Amsterdam nicht dabei sein. Außerdem werden Bastian Schweinsteiger, Toni Kroos, Miroslav Klose und Mesut Özil fehlen, Löw hat aber drei Spieler nachnominiert.
Am Samstag hatte bereits Boateng verzichten müssen, weil er sich beim 2:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt einen Muskelfaserriss zugezogen hatte, die Absage von Schmelzer kam am Sonntag, der beim 3:1 beim FC Augsburg noch durchgespielt hatte, bei dem aber eine Mittelfußprellung wieder aufbrach. Zuvor musste schon Bayerns Holger Badstuber passen.
Somit verfügt Löw nur noch über fünf Verteidiger: Philipp Lahm (Bayern), Mats Hummels, (Dortmund), Benedikt Höwedes (FC Schalke 04), Per Mertesacker (Arsenal FC) und Heiko Westermann (Hamburger SV).
Im Mittelfeld ist das Angebot an Spielern größer, drei Kandidaten für die Startelf müssen aber passen: Kroos hat eine Magen-Darm-Erkrankung, Schweinsteiger wird von einer Virusinfektion außer Gefecht gesetzt. Am Montag wurde dann auch noch bekannt, dass Mesut Özil mit muskulären Problemen ausfällt, während mit Miroslav Klose der einzige nominelle Stürmer mit einer Grippe passen muss.
Der Bundestrainer reagierte am Sonntagnachmittag und berief erst einmal zwei weitere Spieler in seinen Kader. Dortmunds Sven Bender ist ebenso mit dabei wie Sebastian Jung von Eintracht Frankfurt. Für den U21-Nationalspieler ist es die erste Berufung in den Kader von Löw. Das gilt nicht für Lewis Holtby vom FC Schalke 04, der am Montag nun nachrückte und bereits zwei Länderspiele absolviert hat. "Er hat es sich verdient. Er ist ja bei uns der absolute Führungsspieler", sagte U21-Nationaltrainer Rainer Adrion über Holtby.
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