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Messi zu stark für die Eidgenossen

Veröffentlicht: Mittwoch, 29. Februar 2012, 22.37MEZ
Schweiz - Argentinien 1:3
François Affolter machte drei grobe Fehler, Lionel Messi zeigte sich unerbittlich. Das Resultat: Argentinien gewann in der Schweiz.
von Michael Schifferle
Messi zu stark für die Eidgenossen
Auch Xherdan Shaqiri konnte Lionel Messi nicht das Wasser reichen ©Getty Images

Veröffentlicht: Mittwoch, 29. Februar 2012, 22.37MEZ

Messi zu stark für die Eidgenossen

Schweiz - Argentinien 1:3
François Affolter machte drei grobe Fehler, Lionel Messi zeigte sich unerbittlich. Das Resultat: Argentinien gewann in der Schweiz.

Lionel Messi war das beherrschende Thema vor der Partie gewesen, und die Frage, wie der Weltfußballer zu stoppen sei. Ottmar Hitzfeld, der Schweizer Trainer, hatte in der Theorie zwar eine Antwort gefunden und gesagt, man müsse mit drei Spielern attackieren, dann könne Messi am Abschluss gehindert werden.

Doch spätestens nach 20 Minuten und dem 0:1 mussten auch die Schweizer und ihr Trainer zur Kenntnis nehmen, dass es auch ihnen nicht gelungen war, das Problem zu lösen - der kleine Argentinier blieb kaum zu kontrollieren. Nachdem er mit Zug aufs Tor zugelaufen war und François Affolter abgeschüttelt hatte, spielte er mit Sergio Agüero Doppelass und traf von der Strafraumgrenze flach in die rechte untere Ecke. Die Argentinier führten, und ihr bester Mann hatte getroffen.

Auch wenn sie sich der offensiven Klasse ihres Gegners nicht vollständig widersetzen konnten, boten die Schweizer danach einen ordentlichen Auftritt. Der grundsätzliche Klassenunterschied zwischen ihnen und den ballsicheren Südamerikanern blieb zwar offenkundig, doch trugen sie im ersten Länderspiel im Berner Stade de Suisse seit dem November 2005 zu einer offenen Partie bei.

Im ersten Durchgang waren ein Distanzschuss von Ricardo Rodriguez und eine Direktabnahme von Granit Xhaka ihre besten Offensivaktionen. Und nach der Pause trug ihnen einer ihrer besten Angriffe den Ausgleich ein: Xhaka legte quer, Eren Derdiyok schlug über den Ball, doch dahinter stand Shaqiri, der mit einem trockenen Schuss unter die Latte seine internationale Reife nachwies (50.).

Die Argentinier, auch Lionel Messi, bauten in der zweiten Halbzeit ab, sodass die Schweizer leichte Feldvorteile erlangten. Klare Chancen aufs 2:1 blieben aber trotz guter Ansätze aus.

Als es so aussah, als halte die Schweiz ihre kleine Serie aufrecht und ergattere das dritten Remis gegen die “Albiceleste“ in Serie, schlug Messi noch zweimal zu: Zunächst schnappte er sich nach einem Fehler des schwachen Affolter den Ball, umspielte Senderos und hob den Ball über Marco Wölfli zum 2:1 ins Netz. Dann, bereits in der Nachspielzeit, traf er vom Elfmeterpunkt, nachdem Affolter, der Schweizer Unglücksrabe, Gonzalo Higuaín zu Fall gebracht hatte.

Letzte Aktualisierung: 08.05.14 9.13MEZ

http://de.uefa.com/worldcup/news/newsid=1761396.html#messi+stark+eidgenossen

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