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Einleitung

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Technischer Bericht

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Mit der Endrunde der Saison 2015/16 wurde – drei Jahre nachdem die Stadt Senec die UEFA-U17-Europameisterschaft der Männer ausgerichtet hatte wieder ein UEFA-Turnier im Národné tréningové centrum Senec, dem Trainingszentrum des Slowakischen Fußballverbandes, ausgetragen. Vom 19. bis zum 31. Juli war ein sehr starkes Teilnehmerfeld am Start. Spanien hatte die letzten beiden Endspiele verloren und wollte dieses Mal den finalen Schritt gehen. Deutschland hätte den Pokal nach 2011 gerne wieder in den Händen gehalten, die Französinnen wollten wiederum mit Deutschland gleichziehen und den vierten U19-Titel unter Dach und Fach bringen.

©Sportsfile

Spanien gehörte zu den technisch stärksten Teams

Österreich, das Titelverteidiger Schweden ausschaltete und mit England sowie Belgien in der Eliterunde spielte, nahm erstmals an einer U19-Endrunde der Frauen teil. Insgesamt waren 14 Spielerinnen bei Österreich dabei, die ihrem Land 2014 bei der U17-Endrunde die erste Teilnahme an einem UEFA-Juniorinnenturnier beschert hatten.

Kontinuität wurde auch bei der Schweiz großgeschrieben, die Spanien bei der UEFA-U17-EM der Frauen in Island 2015 zu schaffen gemacht hatte. Sechs der Spielerinnen von damals waren auch in der Slowakei mit dabei. Die slowakischen Gastgeberinnen nahmen zum ersten Mal an der Endrunde teil.

Die Hälfte der Teams wurde in Senec untergebracht, der Rest in Trnava. Die Anreisezeiten zu den Austragungsorten Senec, Zlaté Moravce, Senica und Myjava lagen bei bis zu 75 Minuten. Die Halbfinals und das Endspiel wurden im NTC ausgetragen, wodurch die Anreisezeit für alle teilnehmenden Teams gleich blieb.

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Die Spielerinnen mussten sich auf wechselhaftes Wetter einstellen

Das Wetter war generell sehr gut. Zweimal regnete es allerdings sehr stark, was Auswirkungen auf die Gruppenphase und schlussendlich auch auf das unterbrochene Finale hatte. Auch die FIFA-U20-Weltmeisterschaft der Frauen warf ihren Schatten bereits voraus.

Während des zweiwöchigen Events absolvierten die teilnehmenden Nationen Schulungen zu den Themen Anti-Doping und Spielmanipulationen. Außerdem wurden in und rund um Senec diverse Breitenfußballevents abgehalten, um den einheimischen Kindern den Fußball näher zu bringen. Während des Turniers wurde Nadine Kessler bei einem Besuch in Senec zur neuesten UEFA-Botschafterin für die Entwicklung des Frauenfußballs berufen.

Sechs Schiedsrichterinnen aus Ländern, die nicht an der Endrunde teilnahmen, leiteten die Spiele. Sie wurden von acht Schiedsrichterassistentinnen unterstützt. Zwei weitere Assistentinnen aus der Slowakei komplettierten das Team der 16 Offiziellen.

Das technische Team der UEFA in der Slowakei bestand aus Jarmo Matikainen und Patricia González. Ihre Beobachtungen wurden in einem technischen Bericht zusammengefasst. Dieser zielt  ergänzend zur dauerhaften Erfassung des Events  darauf ab, den Trainern, die im Juniorinnenbereich arbeiten, wertvolle Einblicke und nützliche Informationen zu bieten.

https://de.uefa.com/womensunder19/season=2016/technical-report/index.html#einleitung