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Einleitung

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Technischer Bericht

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Die Endrunde der UEFA-U17-Europameisterschaft für Frauen 2015 war nach der erfolgreichen Erweiterung 2013/14 das zweite Turnier dieser Art, an dem acht Mannschaften teilnahmen.

Bei den sechs Ausgaben vor dieser Endrunde in England im November/Dezember 2013 wurden jeweils zwei Halbfinals, ein Spiel um den dritten Platz und ein Finale gespielt – dies war somit das erste U17-Frauen-Turnier, das im neuen Format in den Sommermonaten ausgetragen wurde. Insgesamt fanden 15 Spiele statt – die Gruppenspiele der zwei Vierergruppen, die Halbfinals und das Finale. Ein Spiel um den dritten Platz war nicht nötig, da es nicht um die Qualifikation zur FIFA-U17-WM der Frauen, die alle zwei Jahre stattfindet, ging.

Der Isländische Fußballverband (KSÍ) veranstalte sehr erfolgreich das acht Mannschaften umfassende Turnier. Die acht Teams und Delegationen sowie das Organisationsteam der UEFA und das Lokale Organisationskomitee (LOC) kamen an zwei Orten in der isländischen Hauptstadt unter. Die 15 Spiele wurden an sechs Spielorten ausgetragen - drei innerhalb von Reykjavik, ein weiteres in der Nachbarstadt Kópavogur. Die letzten beiden, Grindavík und Akranes, waren 45 Minuten vom Hauptquartier des Turniers entfernt. Insgesamt waren 15 lokale Vereine durch ihre Stadien oder Trainingsgelände beteiligt.

©Sportsfile

Akranesvöllur am Meer

Zwei Spiele der Gruppenphase fanden im Nationalstadion in Laugardalur statt, die Hafenstadt Akranes bot eine malerische Kulisse. Die Halbfinals und das Finale fanden im 1 201 Zuschauer fassenden Valsvöllur statt, 757 Fans sahen das Finale. Insgesamt gab es 6 360 Zuschauer, durchschnittlich 424 pro Spiel. Vor dem Finale fanden mit 807 die meisten Zuschauer beim Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich den Weg ins Stadion.

Das Finale zwischen Spanien und der Schweiz begann am Samstag, den 4. Juli, um 16.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr MEZ). An den drei Spieltagen der Gruppenphase wurden jeweils zwei Spiele um 13.00 Uhr und 19.00 Uhr angepfiffen; die Gastgeber spielten immer spät. Die angenehm kühlen Temperaturen des isländischen Sommers boten perfekte Rahmenbedingungen für Fußball.

Nicht nur die jungen, talentierten Spielerinnen profitierten vom größeren Format des Turniers, auch die Schiedsrichterinnen gewannen an Erfahrung. Sechs Schiedsrichterinnen, acht Schiedsrichterassistentinnen – inklusive zwei aus dem Gastgeberland – und zwei vierte Offizielle wurden ausgewählt, um sich bei diesem UEFA-Turnier weiterzubilden. Nur eine davon, die niederländische Schiedsrichterin Vivian Peeters, hatte zuvor schon bei einer Endrunde Erfahrung gesammelt – zufälligerweise ebenfalls in Island, bei der Frauen-U19-EM 2007.

Neben der Endrunde fanden auch die traditionellen Informationsveranstaltungen über die Gefahren von Doping und Spielmanipulationen statt. Sie richteten sich an die Spielerinnen, die größtenteils zum ersten Mal an einem internationalen Turnier teilnahmen.

Das Technische Team der UEFA bestand aus Jarmo Matikainen (Finnland) und Béatrice von Siebenthal (Schweiz), ihre Beobachtungen sind die Basis des Technischen Berichts, der nicht nur eine beständige Aufzeichnung der Veranstaltung ist, sondern auch nützliche Informationen für Trainer enthält, die mit jungen Spielern arbeiten. Da 44 UEFA-Mitgliedsverbände die Saison 2014/15 mit dem Ziel begannen, bis nach Island zu kommen, sollte es nicht an Interesse mangeln.

Redaktion
Patrick Hart
Jim Wirth

Administration/Koordination
Stéphanie Tétaz

Technische Beobachter
Jarmo Matikainen
Béatrice von Siebenthal

Bilder
Diarmuid Greene (Sportsfile)

Multimedia
Martyn Hindley
Rob Daly
Joe Hanshaw

Grafiken
12th Man

©Sportsfile

Siegermedaillen vor dem U19-Finale der Frauen


http://de.uefa.com/womensunder17/season=2015/technical-report/index.html#einleitung