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Einleitung

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Technischer Bericht

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Die Endrunde der UEFA-U17-Frauen-Europameisterschaft 2012/13 war die sechste und letzte, die im Stade de Colovray im westschweizerischen Nyon, direkt gegenüber dem Haus des europäischen Fußballs am Genfersee, ausgetragen wurde.

Angesichts des steigenden Niveaus des Wettbewerbs und des allgemeinen Aufschwungs des Frauenfußballs beschloss das UEFA-Exekutivkomitee im Dezember 2011 in Venedig, die Endrunde um vier Teilnehmer zu erweitern. Das erste Turnier mit acht Mannschaften wird vom 26. November bis 8. Dezember 2013 in England stattfinden. Die Endrunde findet bereits in diesem Jahr statt, weil die Ausgabe 2013/14 der U17-Frauen-EM als europäischer Qualifikationswettbewerb für die FIFA-U17-Frauen-Weltmeisterschaft im März/April 2014 in Costa Rica gilt.

Drei der vier Endrundenteilnehmer der Ausgabe 2012/13 – Belgien, Polen und Schweden – qualifizierten sich zum ersten Mal für die Runde der letzten Vier. Die vierte Mannschaft, Spanien, war hingegen Dauergast in Nyon und hatte das Turnier 2010 und 2011 für sich entschieden.

Geleitet wurden die vier Begegnungen von einem Team bestehend aus zwei Schiedsrichterinnen, vier Schiedsrichterassistentinnen und einer Vierten Offiziellen, die allesamt aus neutralen Ländern stammten und in Nyon wertvolle Erfahrungen sammeln konnten.

Die sechs von der UEFA durchgeführten Endrunden der U17-Frauen-EM waren stets Breitenfußballfeste, zu denen jeweils die örtliche Bevölkerung und insbesondere Kinder eingeladen wurden. Der Eintritt für die an zwei Tagen ausgetragenen Spiele war frei.

In diesem Jahr fungierte der bekannte ehemalige Schweizer Nationalspieler Stéphane Chapuisat als offizieller Turnierbotschafter. Weitere prominente Gäste kamen hinzu – unter anderem der ehemalige französische Nationaltorwart Grégory Coupet und die Schweizer Nationalspielerinnen Caroline Abbé und Martina Moser. Für die Zuschauer wurden Autogrammstunden und weitere Attraktionen organisiert, wie etwa Geschicklichkeitsübungen, die gemeinsam mit den Verbänden der Kantone Genf und Waadt auf die Beine gestellt wurden. Dank der Liveübertragungen der Spiele und insbesondere des Finales durch Eurosport war die Endrunde außerdem in ganz Europa zu sehen.

Das Turnierprogramm beinhaltete auch zwei Sensibilisierungsveranstaltungen zu den Themen Doping und Spielmanipulationen, bei denen die jungen Spielerinnen über die verschiedenen damit verbundenen Gefahren aufgeklärt wurden, die es auf dem Weg zu einer hoffentlich langen und erfolgreichen Karriere zu vermeiden gilt.

Nach England im Spätherbst 2013 werden Island (2014/15) und Belarus (2015/16) die nächsten Endrunden der U17-Frauen-EM ausrichten.

https://de.uefa.com/womensunder17/season=2013/technical-report/index.html#einleitung