Damková leitet großes Endspiel
Dienstag, 8. September 2009
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Dagmar Damková wird das Finale der UEFA WOMEN'S EURO 2009™ zwischen Deutschland und England in Helsinki leiten. Gegenüber uefa.com gestand sie: "Der Traum ist wahr geworden."
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Dagmar Damková wird das Finale der UEFA WOMEN'S EURO 2009™ zwischen Deutschland und England im Olympiastadion Helsinki leiten. Die Romina Santuari (Italien) und Lada Rojc (Kroatien) werden der Tschechin assistieren, Kirsi Heikkinen (Finnland) ist Vierte Offizielle.
Traum wird wahr
Es wird bereits das vierte Spiel der 34-Jährigen bei dieser Endrunde. Zuletzt leitete sie das Viertelfinale zwischen Finnland und England. Beim Finale vor vier Jahren war Damková übrigens Vierte Offizielle, damals besiegte Deutschland in Blackburn Norwegen. "Das ist auf jeden Fall eine große Ehre", sagte sie gegenüber uefa.com. "Man arbeitet das ganze Jahr hart, aber davon träumt man nicht einmal. Dennoch ist der Traum nun wahr geworden. Das passiert einem vielleicht einmal im Leben."
Finalerfahrung
Damková leitete bereits vier Endspiele in verschiedenen Wettbewerben. Das anstehende EM-Endspiel ist für sie "eines der größten Spiele meiner Karriere. Ich habe letztes Jahr das Endspiel der Olympischen Spiele [zwischen Brasilien und den USA] gepfiffen und 2006 schon das Finale im UEFA-Frauenpokal [1. FFC Turbine Potsdam gegen 1. FFC Frankfurt]. Doch das ist jetzt mein größtes Spiel", sagte sie.
Erinnerungen
Neben den oben genannten Begegnungen leitete sie auch das tschechische Pokalfinale 2005/06 der Männer zwischen dem AC Sparta Praha und dem FC Baník Ostrava, welches Letztere im Elfmeterschießen gewannen. "2006 pfiff ich das Finale der Herren zwischen Sparta und Baník", erklärte Damková. "Das war auch eines meiner großen Spiele und diese vier Finals werde ich niemals vergessen."
Gesunde Nervosität
Trotz ihrer großen Erfahrung gibt Damková aber zu, auch etwas aufgeregt zu sein. "Man muss immer das Unerwartete erwarten und für alles bereit sein", sagte sie. "Nur weil ich erfahren bin, heißt das nicht, dass ich nicht nervös wäre - jeder ist es und das ist gut. Wenn man nicht nervös ist, bekommt man vielleicht Schwierigkeiten."
Positives Gefühl
Bei ihrer zweiten UEFA-Europameisterschaft für Frauen machte sie außerdem eine besondere Entwicklung aus. "Ich muss sagen, dass sich sowohl der Frauenfußball als auch die dort gezeigten Schiedsrichterleistungen stark verbessert haben", fuhr sie fort. "Ich habe ein sehr positives Gefühl, was den Frauenfußball angeht."