Emotionales Ende für Sandell Svensson
Samstag, 5. September 2009
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Für Schwedens Spielführerin Victoria Sandell Svensson war das überraschende Viertelfinal-Aus gegen Norwegen ein trauriges Karriereende nach 166 Länderspielen für ihr Land.
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Für Schwedens Spielführerin Victoria Sandell Svensson war das überraschende Viertelfinal-Aus gegen Norwegen bei der UEFA WOMEN'S EURO 2009™ ein trauriges Karriereende nach 166 Länderspielen für ihr Land.
Sensations-Aus
Schweden war als überzeugender Gruppensieger und haushoher Favorit in das Spiel gegangen, lag aber schon zur Halbzeitpause mit 0:2 hinten. "Wir haben in der ersten Hälfte nicht so gespielt, wie es hätte sein sollen, und das war in diesem Spiel das große Problem", sagte Sandell Svensson. "In der zweiten Hälfte mussten wir dann angreifen. Aber es war einfach nicht unser Tag." Am Ende gewann Norwegen die Partie mit 3:1.
Vergangenheit und Zukunft
Auch wenn es am Freitag ein Tiefpunkt für die Angreiferin von Djurgårdens IF DFF war, hat sie in ihrer 13-jährigen Karriere auch genug Höhen miterleben dürfen. "Natürlich war da die FIFA-Weltmeisterschaft 2003", sagte sie in Erinnerung an die WM in den USA, als Schweden ins Finale einzog. "Aber auch dieses Jahr war mit der Mannschaft bis jetzt fantastisch. Es ist traurig, dass wir an einem Tag nicht gut waren, weil diese Spielerinnen die beste Truppe stellen, in der ich je war. Aber ich bin sicher, dass sie eine großartige Zukunft vor sich haben."
Lob vom Trainer
Trainer Thomas Dennerby fand die richtigen Worte für seine Spielführerin. "Sie ist eine der besten Spielerinnen, die Schweden jemals hatte", sagte er. "Sie hat eine fantastische Übersicht, eine gute Technik und sie ist eine sehr sympathische Person. Sie ist eine tolle Sportlerin."