Bittere Pille für Makas

ÖFB-Stürmerin Lisa Makas hat sich im Viertelfinale gegen Spanien ohne Fremdeinwirkung einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen – bereits den vierten in ihrer Karriere.

Lisa Makas, hier im Spiel gegen Island, wird dem ÖFB lange fehlen
Lisa Makas, hier im Spiel gegen Island, wird dem ÖFB lange fehlen ©Sportsfile

Die traurigen Befürchtungen nach dem Viertelfinaltriumph der Österreicherinnen gegen Spanien haben sich bestätigt. Stürmerin Lisa Makas, die schon nach 42 Minuten verletzt ausgewechselt werden musste, hat in dieser Partie ohne Fremdeinwirkung einen Kreuzbandriss im linken Knie erlitten – bereits den vierten in der Karriere der 25-Jährigen. Erst Anfang Januar 2016 hatte Makas kurz nach ihrer Genesung von einem Kreuzbandriss abermals eine Ruptur am Kreuzband erlitten.

Makas wird bis zum Ende der UEFA Women’s EURO bei ihrer Mannschaft bleiben und anschließend in ihre neue Heimat Duisburg reisen. Dort soll dann die Entscheidung fallen, wie sich die weitere Behandlung gestaltet.

"Sie wird die Mannschaft unterstützen, das ist positiv. Wir wollen dass sie dableibt und sie will das auch", erklärte ÖFB-Teamchef Dominik Thalhammer mit Blick auf das Halbfinale gegen Dänemark am Donnerstag in Breda.

"Das Wichtigste ist, dass wir jetzt als Mannschaft zusammenhalten und auch für Lisa da sind. Wir werden sie, auch wenn sie nicht mehr am Platz ist, auch neben dem Platz ganz sicher brauchen", sagte Teamkollegin Viktoria Schnaderbeck.

 

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