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Das Viertelfinale Barcelona gegen Paris war ein Duell für Taktikfreunde ©Getty Images

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"Wenn wir uns den langfristigen Perspektiven widmen", reflektierte Anna Signeul beim Treffen der technischen Beobachter in Mailand nur einen Tag nach dem Finale. "Ich würde vor allem auf den Trend schauen, dass sich die Teams davon entfernen, die Mannschaft um einen oder zwei große Stars aufzubauen. In der Champions League liegt der Fokus verstärkt darauf, ein in der Breite starkes und ausgeglichenes Team ins Rennen zu schicken. Natürlich gibt es die Stars noch, doch sie ragen nicht mehr derart heraus, da das Niveau ganz generell stark angestiegen ist."

"Ich würde vor allem auf den Trend schauen, dass sich die Teams davon entfernen, die Mannschaft um einen oder zwei große Stars aufzubauen. In der Champions League liegt der Fokus verstärkt darauf, ein in der Breite starkes und ausgeglichenes Team ins Rennen zu schicken. Natürlich gibt es die Stars noch, doch sie ragen nicht mehr derart heraus, da das Niveau ganz generell stark angestiegen ist."
Anna Signeul, technische Beobachterin der UEFA
"Früher wurden Partien mit wenig Tempowechseln ausgetragen. Heutzutage sind die Teams in Sachen Athletik und taktischen Fähigkeiten viel weiter und wissen genau, wann und wie sie das Tempo des Spiels ändern müssen."
Hesterine de Reus, technische Beobachterin der UEFA
"Wir haben sehr viele Positionsänderungen gesehen, aber im Herzen der Abwehr gab es diesbezüglich zumeist kaum Bewegung"
Hope Powell über den Unterschied zwischen der Defensive und dem Rest des Teams

Hesterine de Reus fügte hinzu: "Früher wurden Partien mit wenig Tempowechseln ausgetragen. Heutzutage sind die Teams in Sachen Athletik und taktischen Fähigkeiten viel weiter und wissen genau, wann und wie sie das Tempo des Spiels ändern müssen."

Bei den besten acht Teams der Saison 2015/16 standen geschlossene Teamleistungen deutlich vor überragenden Einzelleistungen, auch wenn in den Reihen der Viertelfinalisten einige großartige Spielerinnen standen. Der FC Rosengård und Finalist VfL Wolfsburg boten dabei äußerst internationale Teams auf. Die Schwedinnen hatten Spielerinnen aus Brasilien, Kamerun, Dänemark, Deutschland, Island, der EJR Mazedonien, der Niederlande, der USA, Neuseeland und England in ihren Reihen.

Im Finale bildeten Spielführerin und Innenverteidigerin Nilla Fischer (Schweden), Élise Bussaglia (Frankreich), Vanessa Bernauer (Schweiz) und Angreiferin Zsanett Jakabfi (Ungarn) das Herzstück der Wolfsburger Mannschaft. Auf der anderen Seite dieser Medaille steht der FC Barcelona, bei dem nur spanische Spielerinnen auf dem Feld standen, die meisten davon Nationalspielerinnen. Bei ACF Brescia Calcio Femminile durchbrachen nur die rumänische Torhüterin Camelia Ceasar und die englische Abwehrspielerin Paige Williams die italienische Dominanz im Team.

Im Kader von Viertelfinal-Debütant SK Slavia Praha standen drei Damen aus der benachbarten Slowakei neben der großen Mehrheit an Tschechinnen. Die drei weiteren Klubs unter den besten Acht fanden diesbezüglich eine etwas ausgeglichenere Zusammenstellung. Im Finale standen beim späteren Sieger Olympique Lyonnais drei Damen, die nicht aus Frankreich stammen, in der Startelf.

Es zeichnet sich deutlich ab, dass die UEFA Women's Champions League immer internationaler wird und gleichzeitig wird die Einschätzung von Signeul unterstrichen, dass der kollektive Ansatz immer populärer wird. "Alle Teams, die ich mir angeschaut habe", fügte sie an, "waren taktisch sehr gut aufgestellt und spielten starken Fußball, auch wenn mitunter die Resultate eine andere Sprache gesprochen haben."

©Getty Images

Slavia Praha kam mit Lyons Herangehensweise nicht klar

Tschechische Gegentreffer
Ein zweifelsohne klares Resultat brachte das Viertelfinalduell zwischen dem Titelverteidiger Lyon und Slavia Praha hervor. Am Ende mussten sich die Tschechinnen den technisch beschlagenen Französinnen im Hinspiel auswärts mit 1:9 geschlagen geben. Anton Mišovecs Mannschaft agierte in einem defensiv ausgelegten 1-4-1-4-1-System. Mit gefährlichen Kontern wollte man den großen Favoriten ärgern, kam aber deutlich zu selten in diese Position.

Für das Rückspiel brachte Mišovec vier neue Akteurinnen in die Startformation und nahm auch positionelle Änderungen vor. Erneut agierte sein Team sehr defensiv und gab Lyon viel Zeit, seine Angriffe in Ruhe aufzubauen. Doch sobald die Französinnen zu nah kamen, übten die Gastgeberinnen großen Druck aus, der effektives Offensivspiel schwer machte. Durch ein schnelleres Umschaltspiel waren diesmal auch Konterchancen häufiger als noch in Lyon. Die Abschlüsse waren allerdings wenig bemerkenswert. Lyon drückte zwar fast durchgehend auf den Führungstreffer, da dieser aber nicht gelang, durfte man sich auf Seiten von Slavia immerhin über ein torloses Remis freuen.

Eine passende Analyse zu diesem Duell brachte Jarmo Matikainen an. "Dieser Wettbewerb bringt die Spielerinnen in Situationen und Duelle, die sie so aus der heimischen Liga nicht gewohnt sind", sagte der ehemalige walisische Nationaltrainer, "und das Niveau in Bezug auf die defensive Organisation nimmt stark zu. Das Finale spiegelte diesen Aspekt gut wider, denn beide Teams versuchten das Spiel mit einer kontrollierten Defensive im Rücken zu beherrschen, ohne dabei zu große Risiken einzugehen."

Wolfsburgs Angreiferin Alex Popp sagte nach der Finalniederlage im Elfmeterschießen, dass "wir genauso gespielt haben, wie wir wollten. Unser Ziel war, keinen Treffer zu kassieren. Doch mit unseren Fehlern haben wir ihren Sieg zugelassen." Diese Thematik behandelten auch die technischen Beobachter. Sie unterstrichen die Wichtigkeit, bei allem Fokus auf gute Defensivarbeit, den Offensivfußball nicht zu vernachlässigen. Um das Thema Angriffsfußball und Tore wird zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal eingegangen.

©Getty Images

Brescias Trainerin Milena Bertolini wechselte regelmäßig die Formation

Taktische Trends und Herausforderungen
Auch wenn Gérard Prêcheur die Aufstellung für das Finale noch einmal änderte und damit zum zweiten Mal in Folge eine Mannschaft mit einer Dreierabwehrkette den Titel einfahren konnte, für Milena Bertolinis Brescia war eben diese taktische Ausrichtung von Beginn an und über weite Strecken der Wegbegleiter durch das Turnier. Sara Gama und Elena Linari kümmerten sich um die gegnerischen Angreiferinnen und Roberta D'Adda hatte die etwas freiere Rolle in dieser Abwehrreihe. Nicht unüblich für dieses System kamen auf die defensiven Flügelspielerinnen offensiv wie defensiv zentrale Aufgaben im Umschaltspiel zu. Eine der Herausforderungen dabei war die effektive Einhaltung der positionellen Änderungen gerade in Anbetracht des – oft über das ganze Feld verteilt – gespielten Pressings bei gegnerischem Ballbesitz. Das Umschaltspiel bei gegnerischem Ballbesitz wurde zumeist in einem 1-5-2-3-System absolviert.

Brescia war mit seiner taktischen Ausrichtung und Umsetzung ein Spiegelbild für die diesbezügliche Entwicklung in der UEFA Women's Champions League. Bertolini ließ ihre Mannschaft in den letzten 20 Minuten in Wolfsburg in einem 1-4-3-3-System spielen und in einem 1-4-4-2-System in der zweiten Hälfte des Rückspiels. Lyon agierte, abgesehen vom Finale in Reggio Emilia, in einem 1-4-3-3-System und einem 1-4-2-3-1-System im Laufe der K.-o.-Phase. Die Landsfrauen von Paris Saint-Germain spielten ebenfalls entweder im 1-4-3-3-System oder im 1-4-4-2-System und führten im Laufe der Partien immer wieder Positionsänderungen durch. Im Halbfinalhinspiel in Lyon hatte Farid Benstiti eine besonders große Herausforderung vor der Brust. Aufgrund von zwei Verletzungen ließ er sein Team in einer 1-4-4-2-Formation auflaufen, um zwischen der 21. und 37. Minute seine Linksverteidigerin, eine Innenverteidigerin und eine Mittelfeldspielerin verletzungsbedingt zu verlieren. Das Ergebnis waren fünf Gegentreffer in der ersten Hälfte, in der laut technischer Beobachter "die notgedrungenen Wechsel eine Verunsicherung verursachten und die defensive Übersicht verloren ging".

Andere Trainer hatten in Sachen Verletzungssorgen weniger Grund zum Klagen, für Positionsverschiebungen gab es dennoch verschiedene Gründe in der eigenen Spieltaktik. Erfolgreich waren diese Anpassungen allerdings nicht immer. Anna Signeul verfolgte beispielsweise, wie der 1. FFC Frankfurt im Halbfinalduell mit Wolfsburg von einer 1-4-4-2-Formation auf eine Mittelfeldraute umstellte: "In den Partien, die ich gesehen habe, gab es sehr viele Positionsänderungen, so wurden Mittelfeldspielerinnen zu Verteidigerinnen und umgekehrt. Die Flügelspielerinnen wechselten oft ihre Seiten." Die Topteams machten hierdurch auch klar, dass die Entwicklung hingeht zu modernen Spielerinnen, die vielfältig einsetzbar sind und unterschiedliche Positionen einnehmen können.

©Sportsfile

Frankfurt zeigte in der Abwehr eine besondere Stärke

Stabiler Rückhalt
Die Innenverteidigerinnen waren die Ausnahme in dieser Hinsicht. "Wir haben sehr viele Positionsänderungen gesehen, aber im Herzen der Abwehr gab es diesbezüglich zumeist kaum Bewegung", erklärte Hope Powell. In den Augen der technischen Beobachter der UEFA spielte beispielsweise Rosengård "mit zwei rechtfüßigen Innenverteidigerinnen, die schnell waren und im Zweikampf sehr robust. Sie haben das Spiel erstklassig gelesen und haben ihre Abwehrlinie so hoch wie möglich gehalten." 

Bei Frankfurt wurde hervorgehoben, dass "die zwei Innenverteidigerinnen sich gegenseitig sehr gut ergänzen konnten, die eine mit starkem Zweikampfverhalten, die andere schnell und effektiv in direkten Duellen". Im Finale wurde eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass die Fähigkeiten der Innenverteidigung, das Spiel zu lesen und dieses von hinten aufzubauen, ein entscheidender Faktor im Spiel der Topteams ist. Unter den besten acht Teams war Slavia der einzige Vertreter, der im Aufbau von hinten mit langen Bällen durch die Torhüterin agierte. Bei Lyon spielte Sarah Bouhaddi die eigene Abwehr an und leitete damit ein strukturiertes Aufbauspiel ein. Ein ähnliches Muster war bei Brescia zu erkennen. Das Team fokussierte sich auf schnelles Kurzpassspiel aus der eigenen Abwehr. Bei den besten Teams wurden beide Innenverteidigerinnen immer wieder in das Angriffsspiel eingebunden und der Rest der Mannschaft nahm positionell entsprechende Anpassungen vor.

Durch die so gewonnenen Freiheiten der Innenverteidigerinnen konnten sich diese schnell als Anspielstation in der Offensivbewegung anbieten, während gleichzeitig die Außenverteidigerinnen möglichst breit das Spiel öffneten, um die Linie entlang oder – wie von Wolfsburgs Nilla Fischer immer wieder gezeigt – mit langen Bällen auf die gegenüberliegende Seite gefüttert zu werden. In der Rückwärtsbewegung gab es wiederum mehr Vielfalt in der Umsetzung der Teams. Lyon setzte gleich nach Ballbesitz eine hohes Pressing mit vielen Spielerinnen an, ähnlich wie die Frankfurterinnen, die auf diesem Wege auch versuchten, das Tempo aus dem Spiel des Gegners zu nehmen. Wolfsburg machte Druck auf den ballführenden Gegenspieler, die Mehrzahl der Mannschaft zog sich aber schnell zurück, um den Gegner schon kurz vor der Mittellinie in Empfang zu nehmen. Rosengård ging zumeist einen ähnlichen Weg und attackierte den Gegner auf Höhe der Mittellinie.

©Getty Images

Eng ging es zwischen Barcelona und Paris im Viertelfinale zu

Kontrollierter Aufbau
Hope Powell bestätigte den Trend, den Ball "über das gesamte Feld nach vorne zu passen", und Jarmo Matikainen fügte hinzu: "Immer mehr Teams realisieren, dass das eigene Passspiel entscheidenden Einfluss auf eine mögliche Spielkontrolle und das Tempo des Spiels hat." Unterstrichen wurde diese Aussage durch das Endspiel, in dem Lyon mit seinem Passspiel die Partie kontrollieren und dominieren konnte, während Wolfsburg in dieser Hinsicht ein ganzes Stück zurückhaltender war.

Ein intensiv diskutierter Aspekt zwischen den technischen Beobachtern war die Frage, ob das zunehmend intensivierte Scouting und Analysieren des Gegners den Fokus zu sehr von der eigenen Spielstrategie sowie deren Umsetzung nimmt. Einen guten Mittelweg in diesem Kontext hat jedoch Barcelona gefunden. Matikainen erkannte im Spiel der Spanierinnen im Viertelfinale gegen PSG "ein hohes und frühes Pressing, mit einem kompakten Mittelfeldblock, der den Aufbau des Gegners unterbinden sollte und ein schnelles Rückzugverhalten auf den Flügeln. Ihr Passspiel war stark und der Aufbau durch die Torhüterin oder die Abwehrreihe war sehr kontrolliert. Das Defensivverhalten war sehr intensiv, aber trotzdem hatten sie noch ausreichend Kraft für gefährliche eigene Angriffe."

Vor dem gegnerischen Tor
Im Viertelfinale hatte Barcelona zwar viel Ballbesitz, doch die gegnerische Abwehr final zu durchbrechen bereitete den Spanierinnen viele Probleme. Für Matikainen hatte PSG "zwar ein erstklassiges Aufbauspiel und starke Annäherungen an den gegnerischen Strafraum, doch der finale Pass und auch der Abschluss waren noch ausbaufähig". Es dauerte bis zur 86. Minute des Rückspiels, bis das einzige Tor des Duells für die Französinnen fiel. Als das Team von Benstiti am Ende aus dem Wettbewerb ausschied, standen nach sechs Spielen nur zwei erzielte Treffer zu Buche. Hope Powell sah nach dem Finale durchaus Parallelen zum Spiel von Lyon: "Lyon hat das Spiel kontrolliert, hatte viel mehr von der Partie, aber der Abschluss ließ viele Wünsche offen. Tief in der gegnerischen Hälfte fehlte die Durchsetzungsfähigkeit." Anna Signeul, die sich das Kräftemessen von Rosengård und Frankfurt ansah, teilte ihre Erkenntnisse: "Wir haben hier tolles Kombinationsspiel gesehen. Leider fingen dann kurz vor dem gegnerischen Strafraum die Probleme an und so gab es nur wenig gute Chancen. Das Resultat war eine Vielzahl an zumeist ungefährlichen Fernschüssen."

©Sportsfile

Lyon setzte sich im Halbfinale gegen Paris durch

Auch wenn vereinzelt extrem torreiche Partien zu verzeichnen waren, so ging die Toranzahl im Vergleich zum Vorjahr doch um ganze 15 Prozent zurück. Im Schnitt lag man aber noch immer bei einem äußerst vertretbaren Wert von 3,05 Toren pro Partie. Hierbei muss man aber auch den deutlich niedrigeren Durchschnitt im Achtelfinale und Viertelfinale anmerken, der bei 2,44 beziehungsweise 2,38 Toren lag. Deutlich über diesen Werten lag das Halbfinale, vor allem dank des 7:0-Erfolgs von Lyon gegen Paris.

Wie gewohnt fielen bei den Miniturnieren im Rahmen der Qualifikation viele Treffer. Die 235 Tore sorgten für einen Schnitt von 4,9 Toren pro Partie. Alle Spiele bis hin zum Finale, das waren immerhin 109 Partien, verzeichneten einen Durchschnitt von 3,86 Treffern pro Partie.

Nichtsdestotrotz wurde von den Beobachtern wiederholt auf das wenig effektive Spiel im gegnerischen Drittel und die generelle Abschlussschwäche der Teams hingewiesen. Hier wurde eine Position eingenommen, die von den Zahlen eindeutig unterstrichen wird. Sogar in den Spielen mit den besten acht Teams des Turniers gingen nur 39,7 Prozent der Abschlüsse auf das Tor. Die schwache Torausbeute von PSG im Viertelfinale und Halbfinale erklärt sich ebenfalls schnell mit einem Blick auf die Zahlen. Von insgesamt 39 Abschlüssen musste die gegnerische Schlussfrau nur elf parieren. Bei Wolfsburg lag dieser Wert, trotz aller Offensivqualität, nur bei 36 Prozent. Fünf der acht Topteams setzten mehr Bälle neben das Tor als auf selbiges. Diese Zahlen stellen natürlich die Frage in den Raum, mit welchen Anpassungen im Training und schon in der Jugendarbeit diese Werte langfristig optimiert werden können.

So wurden die Treffer erzielt
Nur 34 der in dieser Saison erzielten Treffer wurden von technischen Beobachtern der UEFA im Stadion verfolgt. Diese waren ab dem Viertelfinale mit von der Partie und durften dabei alleine 20 dieser 34 Treffer für Lyon vermerken. Hierbei nach Trends und Entwicklungen zu suchen, ist natürlich alles andere als einfach. Sechs Tore fielen nach Standardsituationen: Drei nach Ecken, zwei per direktem Freistoß und eines per Elfmeter. Insgesamt wurden 116 Ecken getreten, was einen Torerfolg auf jede 39. Ecke kommen ließ. Von den 28 Toren aus dem Spiel heraus fielen neun (fast ein Drittel) nach Flanken von den Flügeln. Nach Diagonalpässen in den Strafraum fielen vier weitere Treffer. Steilpässe sorgten für fünf Tore, während Kombinationen für zwei Treffer und Alleingänge für nur einen Treffer sorgten. Mit Fernschüssen wurden vier Treffer erzielt und drei weitere Tore fielen aufgrund von Abwehrfehlern.

Drei Treffer fielen nach Kontern und insgesamt acht Tore wurden per Kopf erzielt. Etwas ungewöhnlich war die Verteilung der 186 Treffer in den K.-o.-Partien, von den 92 in der ersten Hälfte und 94 in der zweiten Hälfte erzielt wurden.

Minute

Tore

%

1-15

 29

16

16-30

 32

17

31-45

 27

15

45+

  4

  2

46-60

26

14

61-75

31

17

76-90

33

18

90+

  3

  2

91-105

  1

  1

106-120

  0

  0

Durch die Dezimalstellen liegt der Gesamtwert bei über 100%

FC Barcelona

Gegner

Torschüsse

Auf das Tor

Neben das Tor

Geblockt

Aluminium

BIIK-Kazygurt (h)

18

  6

10

  2

1

BIIK-Kazygurt (a)

30

10

13

  7

1

Twente (a)

25

  6

12

  7

0

Twente (h)

18

  9

  7

  2

1

Paris (h)

  2

  0

  2

  0

0

Paris (a)

  3

  1

  2

  0

0

Gesamt

96

32

46

15

3

ACF Brescia

Gegner

Torschüsse

Auf das Tor

Neben das Tor

Geblockt

Aluminium

Liverpool (h)

11

  3

  7

  1

1

Liverpool (a)

  7

  4

  3

  0

0

Fortuna (h)

18

  4

10

  4

0

Fortuna (a)

  3

  2

  1

  0

0

Wolfsburg (a)

  3

  2

  1

  0

0

Wolfsburg (h)

  8

  5

  3

  0

0

Gesamt

50

19

25

  5

1

1. FFC Frankfurt

Gegner

Torschüsse

Auf das Tor

Neben das Tor

Geblockt

Aluminium

Standard (a)

15

  6

  5 

  4

0

Standard (h)

21

11

  8

  2

0

LSK (a)

19

10

  6

  3

0

LSK (h)

31

10

16

  5

1

Rosengård (a)

  7

  3

  3

  1

1

Rosengård (h)

21

  8

  7

  6

1

Wolfsburg (a)

  5

  2

  2

  1

0

Wolfsburg (h)

12

  3

  7

  2

0

Gesamt

131

53

54

  24

3

Olympique Lyonnais

Gegner

Torschüsse

Auf das Tor

Neben das Tor

Geblockt

Aluminium

Medyk Konin (a)

30

16

  9

  5

1

Medyk Konin (h)

37

15

  8

14

0

Atlético Madrid (a)

20

10

  7

  3

0

Atlético Madrid (h)

17

  9

  5

  3

0

Slavia Praha (h)

41

14

15

12

1

Slavia Praha (a)

30

  8

17

  5

1

Paris (h)

16

  8

  7

  1

1

Paris (a)

12

  5

  2

  5

0

Wolfsburg (n)

20

  9

  9

  2

0

Gesamt

223

94

79

  50

4 

Paris Saint-Germain FC

Gegner

Torschüsse

Auf das Tor

Neben das Tor

Geblockt

Aluminium

Olimpia Cluj (a)

23

10

12

  1

2

Olimpia Cluj (h)

24

  9

11

  4

2

Örebro (a)

31

11

15

  5

1

Örebro (h)

28

10

11

  7

1

Barcelona (a)

12

  1

  9

  2

0

Barcelona (h)

18

  7

  5

  6

0

Lyon (a)

  5

  2

  1

  2

0

Lyon (h)

  4

  1

  2

  1

0

Gesamt

145

51

66

 28

6

Rosengård FC

Gegner

Torschüsse

Auf das Tor

Neben das Tor

Geblockt

Aluminium

PK-35 Vantaa (a)

12

  7

  3

  2

0

PK-35 Vantaa (h)

15

  8

  7

  0

1

Verona (a)

13

  5

  5

  3

1

Verona (h)

13

  6

  6

  1

1

Frankfurt (h)

11

  4

  5

  2

0

Frankfurt (a)

16

  5

  8

  3

1

Gesamt

 80

35

34

 11

4

SK Slavia Praha

Gegner

Torschüsse

Auf das Tor

Neben das Tor

Geblockt

Aluminium

Brøndby (h)

15

  8

  4

  3

1

Brøndby (a)

11

  4

  4

  3

0

Zvezda 2005 (h)

17

10

  5

  2

1

Zvezda 2005 (a)

12

  5

  5

  2

1

Lyon (a)

  3

  2

  1

  0

0

Lyon (h)

  3

  2

  1

  0

0

Gesamt

61

31

20

 10

3

VfL Wolfsburg

Gegner

Torschüsse

Auf das Tor

Neben das Tor

Geblockt

Aluminium

Spartak Subotica (a)

14

  3

  9

  2

0

Spartak Subotica (h)

39

19

12

  8

0

Chelsea (a)

10

  1

  4

  5

0

Chelsea (h)

12

  3

  7

  2

2

Brescia (h)

26

13

  8

  5

1

Brescia (a)

15

  5

  8

  2

0

Frankfurt (h)

19

  7

10

  2

0

Frankfurt (a)

  8

  2

  5

  1

0

Lyon (n)

11

  3

  6

  2

0

Gesamt

154

56

69

 29

3

Information: Torschüsse, die von der Torhüterin oder dem Gegner abgefälscht an das Aluminium gehen, werden in der Kategorie "Auf das Tor" gelistet. Torschüsse, die ohne abgefälscht zu werden, den Pfosten oder das Tor streifen, werden in der Kategorie "Neben das Tor" gelistet.

http://de.uefa.com/womenschampionsleague/season=2016/technical-report/technical-topics/index.html#technische+themen