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Einleitung

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Technischer Bericht

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Zum zweiten Mal in Folge hat die UEFA einen technischen Bericht zur UEFA Women's Champions League zusammengestellt, der die Top-Teams aus der Trainerperspektive beurteilt. Der Bericht basiert auf den Analysen von erfahrenen technischen Beobachtern, die die Spiele ab dem Viertelfinale bis zum Endspiel in Reggio Emilia genauer unter die Lupe nahmen. Der gesamte technische Stab traf sich anschließend in Mailand, um über die Ergebnisse zu diskutieren.

©Sportsfile

Lyon bereitet sich auf das Endspiel vor

Das Beobachterteam für die Saison 2015/16 bestand aus Hesterine de Reus (Niederlande), Patricia González (Spanien), Jarmo Matikainen (Finnland), Hope Powell (England) und Anna Signeul (Schweden). Alle weisen Erfahrung auf Trainerpositionen nationaler Auswahlen auf und sind auch alle UEFA- sowie FIFA-Ausbilder.

Der technische Bericht zielt darauf ab, verschiedene Diskussionspunkte zu kommentieren und zu analysieren, um somit neues Analysematerial zu kreieren. Außerdem soll der Bericht, mit dem Fokus auf die Teams, die in den entscheidenden K.-o.-Spielen noch mit dabei waren, die fortgeschrittene Entwicklung des Frauenfußballs weiter dokumentieren. Das Ziel ist es, die Trainer mit Informationen zu versorgen, aus denen für sie ersichtlich ist, was von den Spielerinnen und den Trainern verlangt wird, die die UEFA Women's Champions League in den kommenden Jahren mitgestalten sollen.

Hinsichtlich der Förderung des Wettbewerbs und des Frauenfußballs im Allgemeinen kehrte man 2015/16 wieder zum bewährten Rezept zurück, das Finale zwei Tage vor dem Endspiel der UEFA Champions League der Männer auszutragen  ein Format, das in der Saison zuvor aufgrund einer Überschneidung mit der FIFA-Frauenweltmeisterschaft nicht durchgeführt werden konnte.

Es war das erste Finale der UEFA Women's Champions League, das in Italien ausgetragen wurde. Das Endspiel fand im Stadio Città del Tricolore in Reggio Emilia statt, der Heimspielstätte des Serie-A-Klubs US Sassuolo und von AC Reggiana 1919 aus der Pro Lega. 15 117 Zuschauer kamen, um sich das Spiel im Stadion anzusehen. Patrizia Panico (110 Tore in 204 Spielen für die italienische Frauennationalmannschaft) wurde als UEFA-Botschafterin für das Finale ausgewählt. Sie nahm bei der Präsentation des Pokals für den Bürgermeister der Stadt eine wichtige Rolle ein. Auch Antonio Conte und Antonio Cabrini, die damaligen Trainer der Herren- und der Frauennationalmannschaft, waren bei diesem festlichen Akt zugegen.

Zwei Monate vor dem Endspiel fand im Stadio Olimpico zu Rom ein weiteres wichtiges Ereignis im Hinblick auf das Endspiel statt, als dort der Pokal der UEFA Women's Champions League im Rahmen des internationalen Frauentages und als Zeichen im Kampf gegen den Brustkrebs präsentiert wurde.

©AFP/Getty Images

Wolfsburgs Spielerinnen am Tag vor dem Endspiel in Reggio Emilia

http://de.uefa.com/womenschampionsleague/season=2016/technical-report/index.html#einleitung