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Frankfurt freut sich "wahnsinnig"

Veröffentlicht: Sonntag, 22. April 2012, 10.07MEZ
"Es ist etwas ganz Besonderes, in ein Champions-League-Finale einzuziehen, in diesem Jahr ist es ja auch in Deutschland", meinte Frankfurts Kerstin Garefrekes nach dem Triumph über Arsenal LFC.
von Markus Juchem
aus dem Stadion Am Brentano Bad

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Veröffentlicht: Sonntag, 22. April 2012, 10.07MEZ

Frankfurt freut sich "wahnsinnig"

"Es ist etwas ganz Besonderes, in ein Champions-League-Finale einzuziehen, in diesem Jahr ist es ja auch in Deutschland", meinte Frankfurts Kerstin Garefrekes nach dem Triumph über Arsenal LFC.

Nach dem Einzug ins Finale der UEFA Women's Champions League freute sich Mittelfeldspielerin Kerstin Garefrekes vom 1. FFC Frankfurt "wahnsinnig", während Abwehrspielerin Alex Scott von Arsenal LFC die "dummen Fehler" ihrer Mannschaft beklagte.

Kerstin Garefrekes, Mittelfeldspielerin von Frankfurt
Es ist etwas ganz Besonderes, in ein Champions-League-Finale einzuziehen, in diesem Jahr ist es ja auch in Deutschland und wir freuen uns wahnsinnig, dass uns dies gelungen ist und wir in München ein tolles Spiel abliefern dürfen. Wir waren heute wieder größtenteils ganz nah an den Gegenspielerinnen dran, haben oft gedoppelt und konnten viele Zweikämpfe gewinnen, deswegen konnte Arsenal gar nicht so gefährlich vors Tor kommen. Wir haben als Mannschaft sehr viel gearbeitet und auch verdient gewonnen. Wir wissen um unsere Stärke und wollten nicht darauf spielen, das Ergebnis zu halten, sondern wir sind eine offensiv ausgerichtete Mannschaft, die immer ein Tor schießen kann und will. Deswegen hat uns auch der Trainer gesagt, dass wir das Hinspielergebnis aus dem Kopf streichen sollen und dass wir wirklich von Null anfangen sollen und darauf ausgehen sollen, Tore zu schießen. Ich denke, so sind wir dann auch aufgetreten.

Kim Kulig, Mittelfeldspielerin von Frankfurt
Wir haben gesehen, dass Arsenal eine Super-Mannschaft hat, aber wir ebenso. Über weite Strecken waren wir souverän und sind deshalb verdient ins Finale eingezogen. Wir haben wenig zugelassen, das hat man gesehen, Saskia Bartusiak hält den Laden zusammen und organisiert auch viel, von daher war es eine gute Mannschaftsleistung, auch defensiv, das war der Schlüssel zum Erfolg. Mir fehlt schon noch einiges, Spritzigkeit, Ausdauer, aber freue mich über jeden Einsatz. Es ist uns egal, gegen wen es im Finale geht. Das ist ein neues Spiel, aus deutscher Sicht drücken wir Potsdam die Daumen, mal schauen, wie sie sich schlagen. Wir haben im Finale auf jeden Fall gute Chancen auf den Titel. Wir freuen uns, dass wir in Deutschland spielen, da haben wir perfekte Bedingungen, das nehmen wir gerne mit.

Sven Kahlert, Trainer von Frankfurt
Glückwunsch an Arsenal, sie haben uns im physischen Bereich alles abverlangt. Ich bin glücklich, dass wir ins Finale eingezogen sind. Wir mussten nicht auf Teufel komm raus spielen, wir wussten, dass wir in der Offensive stark sind, um Ball und Gegner laufen zu lassen. In der ersten Halbzeit waren wir nicht ganz zufrieden mit dem Offensivspiel, die letzten Pässe sind nicht gekommen, wir hatten falsche Laufwege im Sturmzentrum. Da hätte mich mir gewünscht, dass wir ein Zeichen setzen. In der zweiten Halbzeit ist es einen Tick besser geworden.

Alex Scott, Abwehrspielerin von Arsenal
Letzte Woche hätten wir gewinnen können, aber heute waren wir nicht gut genug. Wir haben zu viele dumme Fehler gemacht, und sie haben uns dafür bestraft und deshalb verdient gewonnen. Wir waren im Halbfinale, damit können wir zufrieden sein, aber in unseren Herzen wollten wir unbedingt ins Finale. 

Letzte Aktualisierung: 12.11.12 18.02MEZ

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