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Schelin und Lyon bereit für Titelverteidigung

Lotta Schelin führte Olympique Lyonnais in der letzten Saison zum Gewinn der UEFA Women's Champions League, jetzt will sie diesen Triumph wiederholen, was allerdings nicht leicht werden wird.

Lotta Schelin hat sich in der letzten Saison mit Lyon die europäische Krone aufgesetzt
Lotta Schelin hat sich in der letzten Saison mit Lyon die europäische Krone aufgesetzt ©Sportsfile

Olympique Lyonnais krönte die letzte Saison mit dem Gewinn der UEFA Women's Champions League und macht sich nun auf, diesen Titel zu verteidigen.

Lyons 2:0-Sieg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam im Craven Cottage war die Revanche für die Niederlage ein Jahr zuvor in Madrid, nachdem es in den beiden Jahren davor nur jeweils für das Halbfinale des UEFA-Frauenpokals gereicht hatte. Entscheidend für den Erfolg war dabei die schwedische Stürmerin Lotta Schelin, die mit ihrem Land gerade den dritten Platz bei der FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft belegte. In ihrer fünften Europapokalsaison mit Lyon geht es für die 27-Jährige in der Runde der letzten 32 zunächst zu CFF Olimpia Cluj.

"Wir haben in den letzten Jahren eindrucksvoll gezeigt, dass wir zu den besten Teams in Europa gehören", so Schelin gegenüber UEFA.com. "Natürlich sind unsere Gegner dadurch besonders motiviert, aber wir haben genug Selbstvertrauen, um unsere Ziele zu erreichen."

"Letztes Jahr hatten wir großen Druck, doch wir haben unser Ding durchgezogen. So wollen wir es auch in diesem Jahr machen. Wenn man gut drauf ist, steht man immer sehr im Fokus, aber klappt es, ist alles gut."

Sollte sich Lyon in den nächsten zwei Wochen durchsetzen, warten im Achtelfinale im November entweder Apollon Limassol LFC oder der AC Sparta Praha. Schelin zeigte sich mit der Konstellation zufrieden: "Das ist absolut machbar. Ich wollte nur nicht gegen meine Freunde aus Schweden spielen, noch wollte ich so früh auf ein Team aus Deutschland treffen."

Seltsamerweise schoss Schelin die Schwedinnen ausgerechnet gegen Frankreich - und damit gegen einige Klubkameradinnen - zum dritten Platz bei der WM. Durch die jüngsten Erfolge genießt der Frauenfußball in Frankreich mittlerweile aber einen hohen Stellenwert.

"Ich kenne das aus Schweden - mit den Erfolgen kommt die Popularität", so Schelin. "Das war vor ungefähr zehn Jahren, aber in Frankreich passiert nun genau das gleiche, und wir sind ein Teil des Ganzen. Wir freuen uns auf die neue Saison, sind im Moment in einer guten Form und fühlen uns dem Druck gewachsen, diesen Triumph nochmals zu wiederholen."

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